Bezau: Winterstaude (1877 m)
Автор: Marion Maier: philonatura ⛳
Загружено: 2024-07-02
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Unverhofft - Winterstaude 1877 m .❤ ..
nein, nicht über den Strick (Hasenstrick), sondern via Stongerhöhealpe - Alpe ohne Namen 100 hm unterhalb der Winterstaude - Winterstaude
Eigentlich wollte ich heute den steilen Südhang der Winterstaude begutachten (sicher ein Skitoureneldorado im Winter) und bis zu einer Alphütte hoch, die sich ca. 100 hm unterhalb der Winterstaude befindet. Aber dann ... kam es anders ...
Der Reihe nach. Mit der Bergbahn bin hoch nach Baumgarten gefahren (hab mir eine Bregenzerwaldkarte-Sommersaison gegönnt) und von dort aus über die Hintere Niedere hinab zur Stongenhöhealpe gestiegen. Es war recht frsich und so war ich froh, die Tourenjacke mit dabei gehabt zu haben. Die Stongerhöhe war in Wolken gehüllt. Der Weg war noch ziemlich feucht, wahrscheinlich hatte es geregnet. Dadurch waren die abgewetzten Steine, wenn man mit vom Dreck verstopften Profilen drauftrat, schmierig. Vorsichtiges Gehen war angesagt, v.a. wenn man wie ich mit Barfußschuhen unterwegs ist und ohnehin auf die Tritte achten muss. Von der Stongerhöhealpe nahm ich einen nicht markierten Pfad, der jedoch in meiner App verzeichnet war, Richtung Lingenauerealpe. Zunächst war der Pfad breit, jedoch von Kühen häufig frequentiert. Also wieder aufpassen. Dann wurde er auf einmal schmäler, felsiger, schmieriger. Der Untergrund war sehr abwechslungsreich, nasse Erde, Steine, ein paar wenige steile Stellen. Ich traute meinen neu erworbenen Vivobarefoot Magna Lite nicht so richtig über den Weg, wenn sie Profile dicht waren. Ich landete dann wieder auf einem breiten Weg, der jedoch wiederum die Autobahn der Kühe zu sein schien. Ausweichmanöver, um nicht ständig in den Morast zu treten.
Dann endlich traf ich auf den Forstweg, der zu Lingenauerealpe (1590 m) hinunterführte. Ich bog jedoch nach links ab (Beschilderung war weiter unten) und folgte dem wirklich sehr steilen Forstweg (Rollsplit) nach oben. Der Weg schien kein Ende zu nehmen und es ging nur langsam voran. Die Alphütte war auch noch nicht in Sicht. Auf der Alp schaute ich immer wieder einmal nach, wie viele hm noch fehlten, bis ich mein Ziel erreicht hatte.
Endlich konnte ich das Dach der Hütte ausmachen und stand dann auch davor. Sitzgelegenheit sah ich keine und der Grat oberhalb der Hütte wirkte so nah und sah irgendwie einladend aus.
Also ... noch ein paar Schritte, nur bis zum Grat, einen Überblick verschaffen. Es ging auf schmalem Pfad die Wiese steil hinauf, ab und an ein paar steilere felsige Stellen und dann stand ich oben.
Nur noch 10 Minuten bis zur Winterstaude stand da. Ich konnte das Gipfelkreuz jedoch noch nicht erblicken und mir auch nicht vorstellen, dass sich so rasch dort sein sollte.
Neugierede - die Triebfeder ... ich wollte wissen, wie das Kreuz aussieht. Ich wusste nicht, ob mich eine Kletterpartie erwartete, also wollte ich nur so weit gehen, wie es safe war. Es ging am Grat entlang relativ "sanft" hoch. Links war der Stacheldraht und rechts der Abgrund, aber nicht so ausgesetzt wie am Hasenstrick.
Und ... dann stand ich plöztlich beim Kreuz und wurde von Amselgesang empfangen.
Dort machte ich Rast und füttere die zutrauliche Amsel mit ein paar Rosinen.
Die Aussicht wr fantastatisch, aber das war sie von dre Stongerhöhe, wo ich unlängst war, auch.
Zurück ging es über die steile Südflanke der Winterstaude zur Lingenauerealpe, die ich beim Aufstieg ja nur von oben gesehen hatte. Von der Lingenauerealpe wählte ich den Forstweg zur Stongenhöhealpe. Der Rest des Weges war dann wieder gleich. Ziel war die Bergstation Baumgarten.
10.45 km und 661 hm kamen zusammen. Aber es fühlte sich heute nach mehr an.
Beeindruckt haben mich auch die Felsformationen der gegenüberliegenden Majestäten Luguntenkopf und Hälekopf.
Ein geologisch äußerst interessantes Gebiet.
#vorarlberg #wanderlust #bregenzerwald #bezau #winterstaude
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