Göpfelsteinhöhle in Veringenstadt Schwäbische Alb
Автор: Thomas Fink
Загружено: 2016-11-04
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Die Göpfelsteinhöhle (auch Göpfelberghöhle) ist eine Karsthöhle. Die einstige Wohnhöhle liegt auf dem Gemeindegebiet von Veringenstadt im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg, Deutschland. Das Lauchertal im Bereich von Veringenstadt ist – neben dem Raum Bad Urach und dem Blautal – eines der drei wichtigsten Höhlengebiete auf der Schwäbischen Alb. Das gilt sowohl für die Anzahl der Höhlen, deren Bedeutung für die frühgeschichtliche Forschung sowie für die Erforschung der Erdgeschichte. Die Höhle wird aufgrund der Fundlage auch als Hyänenhorst bezeichnet.
Die Göpfelsteinhöhle befindet sich am oberen Südhang eines Bergsporns der Schwäbischen Alb, der aus Richtung Westen ins Tal der Lauchert hineinragt. Der enge S-förmige Flussdurchbruch liegt in der tektonischen Vergitterungszone von herzynisch streichendem Hohenzollerngraben und rheinisch streichendem Lauchertgraben. Durch tektonischen Stress haben sich Klüfte gebildet, die sich zu zahlreichen Höhlen geweitet haben. Um Veringenstadt sind 34 Höhlen bekannt. Durch den Bergsporn führen zwei Tunnels, einer direkt unterhalb der Höhle. Dieser Straßentunnel wurde 1977 beim Bau einer Umfahrung für die Bundesstraße 32 in den Fels getrieben. Ein Eisenbahntunnel aus dem Jahre 1907 für die Hohenzollerische Landesbahn führt nur einige Meter weiter westlich durch den Sporn.
Die Göpfelsteinhöhle liegt auf einer Höhe von 660 m ü. NN am westlichen Stadtausgang von Veringenstadt, rechts oberhalb der Lauchert und der Altstadt. Der Eingang ist nach Süden ausgerichtet und weithin sichtbar in einem massigen Felsen des Weißen Jura.
Von der Altstadt führt der Burgweg nach oben. Auf der Kammhöhe des Bergsporns zweigt nach links ein beschilderter Fußweg ab, der zur Göpfelsteinhöhle hinab führt. Am Eingangsbereich der Höhle befindet sich eine Informationstafel. Die Höhle ist frei zugänglich. Unweit der Höhle befindet sich die St. Nikolauskirche und die Ruine der Burg Veringen.
Das Geotop Göpfelsteinhöhle ist seit 1971 als kulturgeschichtlich wertvolles flächenhaftes Naturdenkmal ND8437048 im Naturraum Mittlere Flächenalb ausgewiesen. Als archäologischer Fundplatz ist es ein Bodendenkmal.
Die Höhle weist eine geräumige Vorhalle auf. Hinter der Vorhalle liegt der drei Meter breite und drei Meter hohe Eingang zur eigentlichen Höhle, die zweistöckig in das Innere des Felsens führt. Der obere, geräumigere Höhlenteil ist sieben Meter lang, sieben Meter breit und fünf Meter hoch. Der untere Höhlenteil besitzt eine ähnliche Grundfläche und eine Höhe von etwa 1,20 Meter. Als der Neandertaler die Göpfelsteinhöhle bezog, hatte die Höhle nur eine Ebene. Erst nach der letzten Eiszeit stürzte eine Zwischendecke ein und öffnete den Zugang zur oberen Höhlenebene.
Die Göpfelsteinhöhle ist nach der Nikolaushöhle die zweitgrößte Veringenstädter Steinzeithöhle. Sie befindet sich in einem massigen Felsen des Weißjura ζ1 (Liegende Bankkalke: Kimmeridgium, ki4).
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