EG 84 - O Welt sieh hier dein Leben (Offertorium)
Автор: Der Dorfkirchenorganist
Загружено: 2026-02-27
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Das Offertorium (deutsch: Gabenbereitung) ist ein zentrales Element in der christlichen Liturgie, insbesondere in der heiligen Messe der katholischen Kirche sowie in einigen lutherischen und anglikanischen Gottesdiensten.
Das Offertorium markiert den Beginn der Abendsmahlfeier. In diesem Teil werden die Gaben – Brot und Wein – zum Altar gebracht, um für das Abendmahl vorbereitet zu werden.
Das Passionslied „O Welt, sieh hier dein Leben“ (Evangelisches Gesangbuch, Nr. 84) lädt den Betrachter ein, im Geiste unter dem Kreuz Jesu zu verweilen und das Leiden Christi als persönliches Opfer für die eigene Schuld zu begreifen.
Der Text wurde von Paul Gerhardt (1607–1676) verfasst, dem wohl bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter. Das Lied erschien erstmals 1647 in der von Johann Crüger herausgegebenen Sammlung Praxis Pietatis Melica.
Die Melodie, die wir heute mit diesem Text verbinden, ist älter als das Lied selbst. Sie stammt wohl von Heinrich Isaac (ca. 1450–1517), einem der Komponisten der Renaissance.
Ursprünglich war die Weise ein weltliches Abschiedslied mit dem Titel „Innsbruck, ich muss dich lassen“ (um 1490). Wie bei vielen großen Kirchenliedern fand hier eine Umwidmung (Kontrafaktur) statt: Die wehmütige, schlichte und dennoch würdevolle Melodie passte perfekt zur melancholischen Grundstimmung der Passion. Die heute geläufige rhythmische Fassung wurde maßgeblich durch die Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach geprägt, der das Lied unter anderem in seiner Matthäus-Passion und Johannes-Passion mehrfach verwendete.
Ebenfalls verwendet wird die Melodie im Lied "O Welt, ich muss dich lassen" (um 1555), in ähnlicher Form im GL 213 (O heilge Seelenspeise, Text um 1649 in Würzburg).
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