(1908) German Phonoscene (Schutzmannlied-Henry Bender)
Автор: Duncan Automatic Stop
Загружено: 2015-11-08
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Zwanzig und Zwei, hier ist die Berliner Polizei! Spott und bissiger Humor sind stets wirksam in dieser Cabaret-Atmosphäre von 1908.
Ein pummeliger Wachtmeister watschelt auf eine Cabaret-Bühne. Er singt das Schutzmannlied, das sich über die Selbstgefälligkeit und Dummheit der Berliner Polizei lustig macht. Was hat er nur im Kopf, der Schutz-Schutz-Schutzmann! Und wie er sich ins Zeug legt! Ach, ja! Und ganz der feine Kerl! ... Hinter ihm aufgereiht begleiten ihn seine uniformierten Kollegen mit einem Tanz, wie bei einer richtigen Varietéaufführung.
Diese Szene ist Teil von Donnerwetter Tadellos!, einer spektakulären jährlichen Revue, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin einen phänomenalen Erfolg einfuhr.
Das Metropol-Theater, das an der Straße Unter den Linden lag, war weltberühmt für seine alljährlichen spektakulären Revuen, die von 1903 bis 1913 in der Berliner Gesellschaft groß Furore machten. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1898 sammelten im Metropol-Theater zahlreiche musikalische und schauspielerische Talente an der Seite von bewährten Künstlern wie dem Komponisten Paul Lincke (1866-1946) oder Fritzy Massari (1882-1969), der hauptamtlichen Operetten-Sängerin des Metropol, ihre ersten Erfahrungen. Jedes Jahr im September wurde eine neue Show präsentiert und ganz Berlin strömte zu diesen satyrischen Cabaret-Aufführungen, deren Hauptthema die Berliner Nächte in all ihren Varianten waren. Der Erste Weltkrieg setzt den jährlichen Revuen 1914 ein Ende, aber das Metropol-Theater nimmt seine Aktivitäten mit Operetten-Aufführungen nach dem Krieg wieder auf, bis es 1927 bankrott geht.
Schutzmannlied ist Teil der Donnerwetter Tadellos! betitelten Revue von 1908. Der Film zeigt zum ersten Mal den Komödianten Henry Bender (1867-1933) auf der Leinwand, der zu einem bis in die 30er-Jahre hinein bekannten deutschen Filmschauspieler wird. Er überwindet mit Erfolg die oft schicksalhafte Übergangsphase zum Tonfilm.
Dieser Tonfilm, der ursprünglich mit dem Nadeltonverfahren aufgenommen worden war, musste lange Zeit stumm gezeigt werden, da die originale Schallplatte verloren gegangen war. Da diese kürzlich wiedergefunden wurde und die damalige Aufnahme vom Musikhistoriker Christian Zwarg synchronisiert wurde, kann der Film nun in einer Fassung gezeigt werden, die seiner originalen Version sehr nahekommt, und Henry Bender kann endlich in "Schu-Schu-Schutzmannlied" gesehen und gehört werden.
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