05: Minne, Macht, Religion - "Spielregeln" des Mittelalters (mit Quiz)
Автор: Christine Stridde
Загружено: 2021-11-21
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Vorlesung zur Einführung in die Ältere deutsche Literatur, ihrer Geschichte und ihrer Erforschung
Das dazugehörige Quiz zu dieser Vorlesung finden Sie hier: https://forms.office.com/r/Sjcy6jUBy6
Die Folien zu dieser Folge der Vorlesung finden Sie hier: https://drive.switch.ch/index.php/s/m...
Wir haben in einer früheren Folge dieser Vorlesungsreihe skizziert, wie sich die deutsche Schriftlichkeit langsam aber zusehends vor allem aus der Beschäftigung mit denjenigen lateinischen Texten hervorging, die an den Schreiborten den Alltag bestimmten. Geschrieben wurde zunächst fast ausschließlich in den Klöstern, in denen religiöse Orden und Gemeinschaften streng reguliert unter den Vorgaben der christlichen Religion zusammenlebten. [Der überwiegende Anteil der Kommunikation, schriftliche und mündliche, war umfassend religiös geprägt. Sieben Mal am Tag und einmal in der Nacht versammelten sich die Benediktiner, dem ältesten und einflußreichsten Orden des Mittelalters, zum sogenannten Stundengebet, der Hore, in dem in einer Woche a-chronologisch alle 150 Psalmen gebetet wurden, daneben wurden die alttestamentlichen Cantica und Hymnen, das Kyrie eleison gesungen, Fürbitten, das Vaterunser und andere Gebete gesprochen. Dazu kam noch die tägliche Messe mit der Predigt, die Beschäftigung mit den heiligen Texten und deren Auslegung in den gemeinsamen oder persönlichen Meditationsübungen und Gebeten, im Schulunterricht, beim Schreiben und Abschreiben von Texten, beim Essen, das immer von einer erbaulichen Lesung zum Beispiel von Heiligenlegenden begleitet wurde, die sogenannte lectio mensae, und natürlich in den Gesprächen der Mönche und Nonnen untereinander.
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