Klosterneuburg (A-NÖ) Stiftsbasilika Mariä Geburt - Geläutepräsentation
Автор: Si&Sa Glocke
Загружено: 2024-12-08
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Präsentiert wird eine Glocken- Turmaufnahme der Klosterneuburger Stiftsbasilika Mariä Geburt.
Das Stift Klosterneuburg geht auf eine Gründung Leopolds des III. zurück. 1114 stiftete dieser auf einer Anhöhe an der Donau ein Säkularkanonikerstift sowie seinen neuen Wohnsitz, welche später den Augustiner- Chorherren übergeben wurden. Die 1136 eingeweihte Stiftskirche sowie die restlichen Gebäudekomplexe stammen großteils aus dem Mittelalter, im Barock gestaltete man das Innere der Stiftskirche um und plante den Neubau eines gewaltigen Klosterschlosses. Aufgrund finanziell unzureichender Mittel konnte jedoch nur ein Viertel der ursprünglich geplanten Anlage umgesetzt werden. Zu Beginn besaß das Gotteshaus nur einen Vierungsturm als Glockenträger, die Fronttürme erhielten erst nach Umbauarbeiten gegen Ende des 19. Jahrhunderts ihre heutige Form.
Zum Geläute: Den ersten umfangreichen Glockensatz besaß die Stiftskirche schon im 14. Jahrhundert, dieser ging Anno 1330 durch Feuersbrunst zugrunde. Neun Glocken folgten zusammen mit einer unbekannten Riesenglocke, einem Chorglöckchen und der Liebfrauenglocke. Letztere zählt zu den wohlklingensten Glocken in Österreich. 1636 wurde der Vierungsturm abgetragen und der Nordturm erbaut, er dient seit 1644 als Herberge für die gewaltige Leopoldiglocke, eine Bilderbuch- Barockglocke. Sie ist ebenfalls von klanglich hohem Rang und den schönsten Barockglocken beizuzählen. Vor dem Ersten Weltkrieg hing ein achtstimmiger Chor in den Türmen, bemerkenswerter Weise besaßen die Liebfrauenglocke und die ihr nachfolgende Glocke das selbe Nominal. Es fiel den Metallablieferungen der damaligen Zeit zum Opfer. Nachdem das 1928 angeschaffte Geläute der Zwischenkriegszeit nur bis in die 40er- Jahre bestand und nach 1945 nicht das Geld für neue Glocken vorhanden war, fand die Weihe drei neuer Glocken erst 1985 statt. Zwei Jahre später folgte der Austausch der historischen Hochamtsglocke durch ein modernes Stück, welches heute mit den anderen Glocken das bedeutendste und wohl auch schönste Geläute Niederösterreichs bilden.
Von den ehemals vorhandenen Klöppelfängern künden heute nur mehr Reste der Installierungen in der Turmhalle des Nordturms, auch zahlreiche alte Armaturteile sind dort aufzufinden.
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Weitere Informationen:
Motiv: Dur- Motiv, auf as°
Glocke I
Name: Leopoldiglocke
Gewicht: 5602 Kg
Durchmesser: 202 cm
Inschrift am Hals: HORAS • VVLGO • SONO • TVMVLOQVE • CADAVERA • PONO • AD • SACRA • COMPELLO • TEMPESTATESQVE • REPELLO • A O • MDCXLIV // AVS • FEVER • VND • HITZ • BIN • ICH • GEFLOSEN • LEONHARD • LÖW • HAT • MICH • GOSSEN • MAN • GOS • MICH • ZV • PROPST • RVDOLFS • ZEITTEN • ICH • SOLT • EIN • MAL • DEN • KRIG • AVSLEITEN
Inschrift über Wappen des Stiftes Klosterneuburg und des Abtes Rudolf Müller (halbkreisförmig): RVDOLPHVS PRAEPOSITVS CLAVSTRONEOBVRGENSIS
Schlagton: as°-2
Gießer: Leonhard Löw, Wien
Gussjahr: 1644
Glocke II
Name: Augustinusglocke
Gewicht: ca. 2100 Kg
Durchmesser: 150 cm
Inschrift am Hals: QUEM INVOCAS, INVITAS. S. AUG. IN PS. 74.
Schlagton: c'+0
Gießer: Grassmayr, Innsbruck
Gussjahr: 1985
Glocke III
Name: Liebfrauen- oder Segenmessglocke
Gewicht: ca. 2500 Kg
Durchmesser: 150 cm
Inschrift am Hals: § ARMA HEREDITARIA § GEORGII § HAVSMANSTETER § PREPOSITI § HVIVS § MONASTERII § ANNO § DNI § 1536
Schlagton: es'+2
Gießer: Andreas Wierthinger, Passau
Gussjahr: 1539
Glocke IV
Name: Hartmanniglocke
Gewicht: ca. 900 Kg
Durchmesser: 112 cm
Inschrift: 1485- 1985. KAPITEL UND PFARREN DES STIFTES KLOSTERNEUBURG.
Schlagton: f'+0
Gießer: Grassmayr, Innsbruck
Gussjahr: 1985
Glocke V
Name: Agnesglocke
Gewicht: ca. 560Kg
Durchmesser: 96 cm
Inschrift: IM JUBILÄUMSJAHR 1985 GEWIDMET VON DER STADT KLOSTERNEUBURG
Schlagton: as'+0
Gießer: Grassmayr, Innsbruck
Gussjahr: 1985
Glocke VI
Name: Hochamtsglocke
Gewicht: 260 Kg
Durchmesser: 76 cm
Inschrift: TE INVO ... LAUDAMUS TE ARODAMUS ... TRINITAS
Schlagton: c''+0
Gießer: Grassmayr, Innsbruck
Gussjahr: 1987
Glocke VII
Name: Zügenglöcklein
Gewicht: ca. 70 Kg
Durchmesser: 50 cm
Inschrift am Hals: REVERENDISSIMUS PERILLVSTRIS AC AMPLISSIMVS DNVS DNVS ERNESTVS N. N. PRAESVL CAMPANAE FVNDATOR ANO M DCCXXXIII
Inschrift am Mantel: O FVLGENS MARGARITA // IN CORONA JESV STITA // TAM IN MORTE QVAM IN VITA SIS NOBIS PROPTIA
Inschrift am Schlagring: ME FECIT STEPHAN DRACKH IN WIENN
Schlagton: as''-4
Gießer: Stephan Drackh
Gussjahr: 1733
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Ich möchte dem Stift Klosterneuburg für die Ermöglichung der Aufnahme sowie @Neutal01 für die Organisation und die Zur Verfügungstellung einiger Aufnahmen herzlichst bedanken!
Mit diesem Video wünsche ich euch einen schönes Mariä Empfängnis und weitere gesegnete Feiertage!
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Fotos: Wikimedia Commons, Eigenfotografien
Quellen: Wikipedia, Glockenkunde von Österreich, Eigenforschungen im Rahmen der Aufnahme
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