"Land unter" in Chemnitz - 07.08.2010
Автор: opel hunter
Загружено: 2010-08-07
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Die Situation, die sich am Samstag Morgen in Chemnitz und dem Umland bot, ließ bei vielen nicht nur die Erinnerung an das Hochwasser vor acht Jahren hochkommen.Es war sogar nahezu die gleiche Situation und das sogar zum fast gleich Zeitpunkt.Die anhaltend starken Niederschläge in der Nacht vom Freitag zum Samstag haben in Chemnitz und dem Umland erneut ihre verheerenden Spuren hinterlassen.
Laut der Wetterstation in Chemnitz fielen von Freitag 8.00 Uhr bis Samstag 8.00 Uhr mehr als 75 Liter Regen pro m². Im Vergleich dazu waren es in den Augustmonaten vorangegangener Jahre rund 78 Liter im ganzen Monat. Das Augusthochwasser 2002 begann am ersten Tag ähnlich wie jetzt mit 78 Liter pro m². Der Starkregen hat über Nacht die Pegel der Flüsse extrem ansteigen lassen. Nach Aussagen der Stadt lag der Pegel der Chemnitz am Samstag Morgen bereits bei 3,14 Meter, bei der Würschnitz waren es 2,27 Meter und der Pegel der Zwönitz zeigte 2,59 Meter. Die Flüsse und die Bäche der Region traten an mehreren Stellen über die Ufer -- überschwemmten Straßen und Plätze und fluteten Kellerräume. Dauereinsatz für Polizei, Feuerwehr und THW, die Straßen sperren oder Keller auspumpen mussten. Besonders betroffen waren waren die Ortsteile, die an Flüssen oder Bächen liegen. Nach bisherigem Kenntnissstand kostete das Hochwasser sogar drei Menschen das Leben. Die Annaberger Straße war auf weiten Teilen völlig unpassierbar, vollgelaufene Gleisbetten sorgten für den Stillstand des öffentlichen Nahverkehrs. Auch im Ortsteil Harthau überschwemmte das Wasser Straßen und schnitt unter anderem die Versorgung eines Altenheimes ab. Hier rückte die Wasserwacht mit Schlauchboot an, um eine Notversorgung zu gewährleisten.
Interview Berthold Brehm -- Bürgermeister Stadt Chemnitz
Viele Menschen hatten kaum eine Chance sich auf die Fluten vorzubereiten, denn trotz des anhaltenden Regens, kam die Überschwemmung relativ kurzfristig.
Interview Thomas Meyer -- Tankstellenbesitzer BaYWa, Annaberger Straße
Gerade bei denen, die vom Hochwasser im August 2002 betroffen waren, saß der Schock besonders tief.
Interview Thomas Meyer -- Tankstellenbesitzer BaYWa, Annaberger Straße
Im Laufe des Tages ließen die Regenfälle zwar nach, doch für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW ist noch lange nicht Schluss. Zudem müssen die Fragen nach den Ursachen des plötzlichen Hochwassers geklärt werden. Denn nach der Hochwasserkatastrophe 2002 sollte es eigentlich nicht noch einmal so weit kommen.
Interview Berthold Brehm -- Bürgermeister Stadt Chemnitz
All das steht jetzt Anfang der Woche an. Zudem haben Betroffene und Hilfskräfte alle Hände voll zu tun, die Schäden des Hochwassers zu beseitigen und die dürften erneut extrem hoch sein.
© 07.08.2010 19:55:06 SACHSEN FERNSEHEN
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