Harz Gravel 2025 - Mein allererstes Gravel Rennen
Автор: travel and gravel
Загружено: 2025-04-20
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Zum ersten Mal überhaupt, nahm ich an einem 50 Kilometer langen Gravel-Rennen teil.
Harz Gravel 2025, soviel kann ich ich vorab schon verraten, war für mich ein voller Erfolg!
Die Strecke, die Stimmung rund um das Event und meine Erfahrungen,
die ich bei diesem Rennen sammeln konnte, machen Lust auf mehr.
00:00 Einleitung
00:12 Anfahrt
02:59 Das 50 km Rennen
07:16 Fazit
Die (2026) Strecke auf Komoot: https://www.komoot.com/de-de/tour/239...
Instagram: travel.and.gravel
Web: travelandgravel.net
Staub, überall Staub! Eine Kolonne aus feinen Carbon- und Aluminiumrahmen setzt sich langsam in Gang. Auf ihnen befinden sich angespannte Muskelpakete, die im anstehenden Rennen unzählige Wattzahlen auf die Pedale ihrer Räder bringen werden. Die Fahrer sind startklar, angespannt aber voller Vorfreude – Harz Gravel 2025, das allererste Gravel-Rennen im Harz, kann endlich beginnen …
Zu Beginn hielt uns noch ein Fahrer des Harz Gravel Teams mit einem E-Lastenrad in Bann, bis der offene Start des rollenden Fahrerfeldes beginnen konnte. Viel bekam ich davon allerdings nicht mit. Spätestens als viele Fahrer:innen an mir vorbeizogen wusste ich, dass der Start nun endlich freigegeben sein muss. Leichte Nervosität machte sich breit. Schon mit einer leichten Erkältung angetreten, wollte ich mich eigentlich eher etwas zurückhalten. Eigentlich …
Nun, nach den ersten Metern, war die Erkältung kein Thema mehr. Das Einsortieren und Sondieren begann. Wo konnte ich mich einreihen, wen wollte ich überholen, wo waren die besten Überholmöglichkeiten? All das spielte sich anfänglich in meinem Kopf ab. Auch der Gedanke, auf gar keinen Fall zu hoch ins Risiko zu gehen, spielte (fast) die ganze Zeit eine Rolle. Vorab ein Outing: Ja, ich kannte die Strecke schon! Gewissenhaft, wie man eben sein kann, habe ich mich im Vorfeld schon ein wenig auf Harz Gravel 2025 vorbereitet. Genau drei Wochen vor dem Rennen fuhr ich die Strecke, die bereits auf Komoot zur Verfügung stand, zweimal ab, um die wichtigsten Streckenabschnitte kennenzulernen. Hierzu zählten auch die nicht zu unterschätzenden Windbedingungen, die im Rennen eventuell auch eine Rolle spielen konnten. Entscheidend für mich waren die Abfahrten und Anstiege. Wie würden sich meine (für meine Verhältnisse) guten Vorbereitungen auswirken? Kann ich von kilometerlangen Fahrten hinter Hamburger Elbdeichen profitieren, oder ist das Fahren im „Gebirge“ kein Vergleich zu dem, was ich sonst normalerweise fahre?
Das Rennen nahm immer mehr Fahrt auf. Kleine Grüppchen bildeten sich, aber auch viele Solofahrer waren unterwegs und versuchten als Einzelkämpfer:innen ihr Glück. Die Wettkampfbedingen waren nahezu perfekt. Nicht zu kalt, nicht zu warm und auch trocken. Nur am Morgen hatte es kurzzeitig geregnet, was allerdings keine großen Auswirkungen auf die Strecke hatte. Nur staubig war es, sehr staubig. So staubig, dass selbst die Kamera, die ich an meinem Lenker montiert hatte, nicht mehr den richtigen Durchblick hatte. Erst später im Rennen bemerkte ich, dass die Linse mit einem feinen Staubfilm überzogen war. Trotzdem konnte ich ein paar spannende Impressionen direkt aus dem Gravel Rennen einfangen. Dafür sind Action-Cams schließlich da …
Die erste Runde war geschafft. Die ziemlich heftige Abfahrt kurz hinter dem Kalkwerk, brachte schon in der ersten Runde einige Fahrer zum Stürzen. Dies sollte in der zweiten Runde der 50 Kilometer langen Strecke sogar noch etwas heftiger werden. Glücklicherweise gab es (nach meinem jetzigen Wissensstand) keine größeren Verletzungen. Auch die Anstiege hatten es in sich. Insgesamt war die Strecke sehr abwechslungsreich und hielt hier und da eine kleine Überraschung bereit.
Mittlerweile merkte ich, dass sich mein Körper immer mehr auf das Rennen einstellte. Aber auch die Anstrengung nahm stetig zu. Es war an der Zeit an die Nahrungszufuhr zu denken. Als wäre dies ganz neue Gefühl im Wettkampf nicht genug, hatte ich mir mit meinem neuen "Superhero-Sporttrink-Gel" ins eigene Fleisch geschnitten. Vielleicht hätte ich das Handling mit dieser wabbeligen Quetschtüte vorab zumindest einmal üben sollen. Mindestens ein Drittel der kostbaren Superkraft verteilte sich ungebremst auf meinem Lenker und auf der Windjacke. Somit wurde der komplette Lenker für den Rest des zweiten Durchgangs sehr rutschig und kaum noch richtig zu kontrollieren. Ich versuchte krampfhaft mit meinem Getränk aus der Trinkflasche für ein wenig mehr Gripp zu sorgen. Schließlich konnte ich an einer Versorgungsstation mit etwas Wasser den Lenker wieder unter Kontrolle bringen. Mit was man sich zusätzlich zum ohnehin schon anstrengendem Rennen beschäftigen muss, ist kaum in Worte zu fassen und irgendwie auch super dämlich :-) ...
Der komplette Bericht auf travelandgravel.net ...
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