BYD Seal 6 UDM I Touring
Автор: am - automagazin TV - ALL MOBILITY
Загружено: 2025-09-18
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BYD Seal 6 DM-i Touring – Touring Plug-in-Power
Die Elektromobilität hat in Österreich in den vergangenen Jahren enorm an Fahrt aufgenommen. Neben reinen E-Autos haben auch Plug-in-Hybride ihren festen Platz erobert: Sie versprechen emissionsfreies Fahren im Alltag und zugleich Reichweitenreserven für längere Strecken. Mit dem Seal 6 DM-i bringt der chinesische Hersteller BYD (Build Your Dreams) nun ein Fahrzeug auf den Markt, das genau in diesem Spannungsfeld punktet. Wir konnten den Touring in Österreich bereits Probe fahren – und haben uns einen umfassenden Eindruck verschafft.
Schon beim ersten Hinsehen macht der Seal 6 DM-i Touring klar, dass er im D-Segment konkurrenzfähig auftreten will. Mit einer Länge von 4,83 Metern, einer Breite von 1,88 Metern und einem Radstand von 2,79 Metern wirkt der Kombi erwachsen und steht optisch selbstbewusst auf der Straße. Das Design folgt BYDs „Ocean Aesthetics“-Linie: fließende Konturen, schlanke Leuchten und ein dynamisches Heck, das klar auf Aerodynamik optimiert ist.
Innenraum & Bedienung
Der Innenraum überrascht positiv. BYD hat sich sichtbar Mühe gegeben, die Qualitätswahrnehmung auf europäisches Niveau zu heben. Weiche Kunststoffe, sauber verarbeitete Oberflächen und moderne Akzente prägen das Cockpit. Zentraler Blickfang ist der drehbare 15,6-Zoll-Touchscreen, über den sich Infotainment, Navigation und Fahrzeugfunktionen steuern lassen. Dazu kommt ein 10,25-Zoll-Kombiinstrument hinter dem Lenkrad.
Antrieb & Technik
Herzstück des Seal 6 DM-i ist das von BYD entwickelte „DM-i Super Hybrid“-System. Es kombiniert einen 1,5-Liter-Benziner mit einem oder zwei Elektromotoren. In der österreichischen Touring-Variante stehen zwei Leistungsstufen zur Wahl. Die Basisversion leistet rund 160 kW (218 PS) Systemleistung, die stärkere Version bringt es auf bis zu 160 kW rein elektrisch plus den Benziner – was Beschleunigungswerte von etwa 7,5 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h ermöglicht.
Die Batterie ist in zwei Größen verfügbar: etwa 10 kWh für rund 80 km elektrische Reichweite oder 16 kWh für bis zu 100 km nach WLTP. Im Alltag reichen diese Werte völlig aus, um typische Pendelstrecken rein elektrisch zurückzulegen. Erst bei längeren Distanzen oder höherem Tempo schaltet sich der Benziner hinzu.
Fahreindrücke & Modi
Auf der Testfahrt durch Wien und über die Südautobahn Richtung Steiermark überzeugt der Seal 6 DM-i mit einer bemerkenswert kultivierten Abstimmung. Im rein elektrischen Betrieb fährt er nahezu lautlos, das Fahrwerk filtert Unebenheiten souverän weg. Der niedrige Schwerpunkt dank Batterie im Fahrzeugboden macht sich positiv bemerkbar: Der Kombi liegt satt auf der Straße, lenkt präzise ein und vermittelt Sicherheit.
Wechselt der Antrieb in den Hybridmodus, läuft der 1,5-Liter-Motor zurückhaltend und nur bei stärkerem Beschleunigen akustisch präsenter. Auffällig: Der Übergang zwischen Elektro- und Verbrennermodus erfolgt weich und unaufdringlich. Für den Fahrer fühlt sich das Fahren überwiegend elektrisch an – ein Ziel, das BYD mit dem DM-i-System ganz bewusst verfolgt.
Auch die Assistenzsysteme leisten einen wertvollen Beitrag. Besonders auf der Autobahn macht der adaptive Tempomat mit Spurführung den Seal 6 zu einem entspannten Reisebegleiter.
Alltagstauglichkeit & Fazit
Für viele österreichische Kunden ist die Frage entscheidend: Passt ein Plug-in-Hybrid zu meinem Fahrprofil? Wer täglich 20 bis 40 Kilometer pendelt, kann diese Strecken rein elektrisch zurücklegen. Damit fährt man im Alltag emissionsfrei und günstig, während auf der Urlaubsreise nach Italien oder Kroatien der Benziner Reichweitenangst verhindert.
Die Kombination macht den Seal 6 DM-i zu einem echten Allrounder: ein Familienkombi mit viel Platz, alltagstauglicher Reichweite und zugleich attraktiver Wirtschaftlichkeit. Voraussetzung bleibt jedoch die regelmäßige Ladung – nur so lässt sich das Effizienzpotenzial ausschöpfen. Der BYD Seal 6 DM-i Touring zeigt eindrucksvoll, wie ernst es BYD mit dem europäischen Markt ist. In Österreich positioniert sich das Modell mit einem attraktiven Preis, konkurrenzfähiger Technik und umfangreicher Ausstattung als interessante Alternative zu etablierten Marken.
Stärken sind die große elektrische Reichweite, das kultivierte Fahrverhalten und die hochwertige Serienausstattung. Schwächen finden sich vor allem beim fehlenden DC-Schnellladen, was Langstrecken-E-Komfort einschränkt. Doch im typischen PHEV-Einsatz – tägliches Pendeln, regelmäßiges Laden zu Hause – spielt der Seal 6 DM-i seine Vorteile voll aus.
Damit wird er für viele österreichische Kunden eine spannende Option sein, die den Spagat zwischen klassischem Auto und Elektromobilität sucht – und dabei auch den Geldbeutel schont. Karl Hartner
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