Das "Landschloss" Orth in Gmunden - Versteckt & Geheim
Автор: stationvoice
Загружено: 2022-12-28
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Auftraggeber für den Bau des Landschlosses war Adam Graf von Herberstorff. Sein heutiges Aussehen verdankt das Landschloss Ort den Umbauten durch Erzherzog Johann Nepomuk Salvator. Er ließ im Innenhof des Landschlosses die linksseitige Gebäudewand mit den Wappen der ehemaligen Besitzer der Herrschaft Ort schmücken. Im Schlosshof steht ein kunstvoll verzierter, schmiedeeiserner Brunnen und auch im Inneren des Gebäudes wurden weitreichende Umgestaltungen vorgenommen. Im Jahre 1918 wechselte das Anwesen in den Besitz der Bundesforste. Von 1919 bis 1969 beherbergte das Landschloss die staatliche Forstschule („Bundesförsterschule“). Bis vor Kurzem war darin eine forstliche Ausbildungsstätte. Zur Zeit steht das Schloss leer. In der Adventzeit wird das Anwesen für den Schlösser-Advent genutzt.
Auf den Flächen der Halbinsel Toskana standen früher mehrere Gebäude, die zum Seeschloss Ort gehörten. Es waren dort ein Meierhof, Stallungen und andere Nebengebäude. Im Jahre 1620 wurde das „Land ob der Enns“ an Bayern verpfändet, und Herzog Maximilian von Bayern setzte Adam Graf von Herberstorff als Statthalter von Oberösterreich ein. In diesem Jahr kam das Seeschloss mit den erwähnten Gebäuden auf der Halbinsel Toskana in den Besitz von Graf Herberstorff. Er war wegen seiner Steuerpolitik vor allem bei den Bauern sehr unbeliebt. Sein Vorgehen am 15. Mai 1625 am Haushamerfeld bei Frankenburg brachte das Fass zum Überlaufen. Herberstorff ließ damals 36 Bauern - jeweils zwei - um ihr Leben würfeln und die Verlierer hängen. Dieses „Frankenburger Würfelspiel“ war sicher der Auslöser dafür, dass die Bauern 1626 in den oberösterreichischen Bauernkriegen gegen Herberstorff kämpften. Ca. 5000 Bauern hatten sich am Hochkogl bei Gmunden verschanzt und es kam nach anfänglichen Gewinnen der Bauern zur Zerstörung des Meierhofes und der Stallungen auf der Halbinsel Toskana. Die Bauern plünderten auch das Seeschloss und zündeten es an. Ein Starkregen verhinderte das völlige Niederbrennen. In der folgenden Schlacht bei Pinsdorf wurden die Bauern aber besiegt.
Herberstorff begann 1626 mit dem Bau des Landschlosses. Dabei mussten die besiegten Bauern Zehntarbeit leisten. 1629 wurde das Schloss fertig gestellt.
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