Stromversorgung der frühen Radioempfänger
Автор: Bildungskanal der Technik
Загружено: 2026-03-06
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In den 1920er-Jahren war die Stromversorgung („Speisung“) von Radiogeräten ein zentrales Thema, weil es noch keine einheitliche Netzversorgung gab und viele Haushalte gar keinen Stromanschluss hatten.
Hier die wichtigsten Versorgungsarten jener Zeit:
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1. Batteriebetrieb (Standardlösung der 1920er)
Frühe Röhrenempfänger benötigten mehrere getrennte Spannungen, deshalb wurden meist drei Batterietypen verwendet:
🅰 A-Batterie (Heizbatterie)
• Niedrige Spannung (ca. 2–6 Volt)
• Versorgte die Heizfäden der Elektronenröhren
• Meist Bleiakkumulator (wiederaufladbar)
🅱 B-Batterie (Anodenbatterie)
• Hohe Spannung (ca. 45–120 Volt)
• Für die Anodenspannung
• Trockene Hochspannungsbatterie (nicht wiederaufladbar)
🅲 C-Batterie (Gittervorspannung)
• Niedrige negative Spannung (z. B. −4,5 bis −9 Volt)
• Diente der Arbeitspunkt-Einstellung
• Sehr geringer Stromverbrauch → lange Lebensdauer
Sehr lesenswert und absolut zu empfehlen, ist der Artikel zum Thema von Walter Vollenweider in der Radiorama 135.
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