Gregor Gysi und Philipp Amthor diskutieren über Teilzeit, Brandmauer und Sozialstaat | maischberger
Автор: tagesschau
Загружено: 2026-01-29
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Wie stehen beide Politiker zum Begriff „Lifestyle-Teilzeit“? Und wie stabil steht die Brandmauer?
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00:00 Begrüßung & Intro
02:00 Zum Begriff „Lifestyle-Teilzeit“ – gelungene Wortwahl?
06:05 Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit abschaffen?
15:30 Ost-Wahlen: Fällt die Brandmauer?
20:15 Demokratie unter Druck
CDU-Staatssekretär Philipp Amthor kritisiert die Zuspitzung des Begriffs „Lifestyle-Teilzeit“, verteidigt aber zugleich die Debatte. Kontroversen auf Parteitagen bewertet er positiv, weil sie Themen sichtbar machen, etwa die aus seiner Sicht zu hohe Teilzeitquote. Entscheidend sei, Teilzeit nicht zu moralisieren: „Wir sollten es sozusagen nicht so umkehren, dass man das den Einzelnen zum Vorwurf macht.“ Stattdessen rückt er strukturelle Fragen in den Fokus, insbesondere Betreuung und Pflege. Viele Menschen würden gern von Teilzeit in Vollzeit wechseln, wenn die Bedingungen stimmten, so Amthor. Er betont: „Wir werden uns nicht alles an diesem Sozialstaat werden leisten können, wenn wir weniger arbeiten.“
Gregor Gysi weist den Begriff „Lifestyle“ scharf zurück und fordert rechtliche Absicherung für Arbeitnehmer. Er kritisiert die Prioritäten der Union bei den Investitionen: Für den Sozialstaat sei angeblich kein Geld da, für Rüstung und Militär gäbe es dagegen „überhaupt keine Grenzen“. Der langjährige Linken-Fraktionsvorsitzende warnt: „Das, was man unter sozialer Marktwirtschaft verstanden hat, das hat die Bundesrepublik Deutschland stabil gemacht. Und wenn wir das jetzt kaputt machen, dann geht die ganze Stabilität verloren. Ich mache mir um die Zukunft weltweit, in Europa und in Deutschland wirklich Sorgen.“
Amthor verweist auf Kompromisssuche und kündigt an: „Wir werden da eine veränderte Fassung vorlegen.“ Er betont die Bedeutung von Arbeit, Leistungsanreizen und Effizienz und stellt klar, dass soziale Wirklichkeiten dabei nicht ausgeblendet würden. Die Position der Union beschreibt der CDU-Politiker als Frage des wirtschaftlichen Wachstums. Er sagt: „Die Rechnung ‚Immer weniger Produktivität, aber mehr soziale Leistung‘ – das geht im Schlaraffenland, aber nicht in der Bundesrepublik Deutschland.
Gysi warnt vor einer schleichenden Gefährdung zentraler Werte durch autoritäre Kräfte: "Was Rechtsstaat, Freiheit und Demokratie wirklich bedeuten, weiß man erst, wenn das weg ist." Er verbindet internationale Entwicklungen mit inneren Spannungen und fordert breitere gesellschaftliche Bündnisse. Gysi verteidigt die juristische Überprüfung des Mercosur-Abkommen, was Amthor scharf kritisiert: „Das ist ein echter Skandal“. Er fordert mehr wirtschaftliche Handlungsfähigkeit durch klare Regeln und internationale Partnerschaften.
Die Sendung vom 28.01.2026 in der Mediathek:
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Außerdem zu Gast waren:
Maria Kalesnikava (belarussische Oppositionelle)
Matthias Deiß (ARD-Hauptstadtstudio)
Alisha Mendgen (Focus)
Claus Strunz (Euronews)
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