Hamburg-Wandsbek | entwidmete Emmauskirche | Präsentation von Kirche und Geläut
Автор: GlockenDoku
Загружено: 2023-10-08
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Die entwidmete, ehemals evangelisch-lutherische Emmauskirche befindet sich in der Walddörferstraße im Osten des Stadtteils Wandsbek im ehemaligen Dorf und heutigen Wohngebiet Hinschenfelde.
Bis Ende des 19. Jahrhundert hatte das Dorf Hinschenfelde keine eigene Kirche. 2300 Gemeindeglieder der Alt-Rahlstedter Kirchengemeinde, welche in Hinschenfelde wohnten, feierten damals Gottesdienste in der Alt-Rahlstedter Kirche.
Im Jahr 1892 wurde eine Predigtstätte in Hinschenfelde eingerichtet. Die Gottesdienste wurden in der „Hinschenfelder Schule"- heute „Schule am Eichtalpark“ - gefeiert.
Die Familie Luetkens aus Wandsbek (Eichtal), Besitzer der Gerberei und Lederfabrik, überließ der
Gemeinde kostenlos ein Grundstück am Dorfplatz, (heute die Ecke Walddörferstr.300 /
Hinschenfelder Stücken – vormals Volksdorfer Str. / Ludwigstr.).
Auf diesem Grundstück wurde eine Kapelle erbaut, welche ca. 200 Personen Platz bot. Diese wurde am 9. April des Jahres 1893 eingeweiht.
Im Jahr 1910 wurde die Kreuzkirche in der Kedenburgstraße errichtet, welche die Hinschenfelder Kapelle als Gotteshaus ablöste.
Nach dem 2. Weltkrieg stieg die Anzahl der in Wandsbek lebenden Menschen. Die Christuskirche am Wandsbeker Markt und die Kreuzkirche am Eichtalpark waren die einzigen Kirchen in der Umgebung.
Am 28. Juni 1964 wurde deshalb in der Walddörferstraße 369, nördlich des Hinschenfelder Friedhofs, der Grundstein der Emmauskirche gelegt. Die Kirche und das Gemeindehaus wurden nach Plänen der Architekten Gerhard und Dieter Langmaack errichtet. Der freistehende Turm, auch Campanile genannt, wurde seperat von Heinrich Biesterfeld geplant und daraufhin errichtet. Das 1893 erbaute Pfarrhaus mit dem Saal wurde 2011 verkauft und mit dem Erlös die Gemeinde-Gebäude der Kreuzkirchengemeinde saniert.
Die Emmauskirche ist neben der Kreuzkirche ein Teil der „Ev.-luth. Kirchen im Wandsetal".
Im Campanile hängen drei Bronzeglocken, welche 1965 von der Glockengießerei Gebrüder Bachert in Bad Friedrichshall-Kochendorf gegossen wurden. Bis ins Jahr 2004 hingen die Glocken in einem dreigeschossigen Stahlglockenstuhl an Stahljochen. Aufgrund der offenen Bauweise und die damit verbundene Witterung rostete die ganze Konstruktion, weshalb im selben Jahr ein dreigeschossiger Holzglockenstuhl eingebaut wurde. Auch wurden die Glocken an Holzjoche gehängt. Die beiden kleinen Glocken hängen jeweils an einem geraden, die große an einem leicht gekröpften Holzjoch.
Daten der Glocken
Glocke 1
Schlagton: a'
Gewicht: ca. 580 kg
Durchmesser: ca. 995 mm
Inschrift: „ICH BEGLEITE DIE WANDERNDEN + + +"
Gießerei: Gebrüder Bachert (Bad Friedrichshall-Kochendorf)
Gussjahr: 1965
Glocke 2
Schlagton: c''
Gewicht: ca. 330 kg
Durchmesser: ca. 810 mm
Inschrift: „ICH BEZEUGE DEN AUFERSTANDENEN + + +"
Gießerei: Gebrüder Bachert (Bad Friedrichshall-Kochendorf)
Gussjahr: 1965
Glocke 3
Schlagton: d''
Gewicht: ca. 230 kg
Durchmesser: ca. 720 mm
Inschrift: „ICH VERKÜNDIGE DIE ZUKÜNFTIGE WELT +"
Gießerei: Gebrüder Bachert (Bad Friedrichshall-Kochendorf)
Gussjahr: 1965
Geläutemotiv: Te deum.
Ein großes Dankeschön geht an Michael sowie an Pastor Karl Grieser und Pastorin Linda Pinnecke für die netten Gespräche, für das Vertrauen und der Genehmigung, das Geläut aufnehmen und veröffentlichen zu dürfen. Desweiteren geht auch ein großer Dank an @HamburgGlocken für die Unterstützung und das Schalten der Glocken.
Kapitel
00:00 Bilder der Kirche (außen) - Teilgeläut
00:29 Bilder der Kirche (innen) - Teilgeläut
01:16 Bilder vom Aufstieg - Teilgeläut
02:09 Glocke 3 | d''
04:42 Glocke 2 | c''
07:30 Glocke 1 | a'
10:33 Plenum | a'-c''-d'' (Te deum)
"Desings: Instagram @kevmaik"
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©GlockenDoku
Anschrift: Walddörferstraße 369, 22047 Hamburg-Wandsbek
Aufnahmetag: Freitag, der 18.08.2023 (Sonderläuten)
Hinweis: Die Gewichte der Glocken sind nur Schätzwerte, weshalb die tatsächlichen Gewichtsangaben abweichen könnten.
Quellen
Eigene Recherche
Werner Wieprech - Vor 120 Jahren: Einweihung der ersten Hinschenfelder Kirche (https://www.kirche-hamburg.de/fileadm...)
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