NAMUR-Hauptsitzung 2025: Interview mit Michael Pelz (Sudarshan Germany Horizons) | KROHNE
Автор: KROHNE Group
Загружено: 2025-12-19
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Michael Pelz (Sudarshan Germany Horizons) gibt auf der NAMUR-Hauptsitzung 2025 Antworten auf die folgenden Fragen:
Wie erleben Sie die Diskussionen rund um die Automatisierung von Anlagen – was bewegt die Community aktuell besonders?
Ich denke, auf der diesjährigen Hauptsitzung hat man sehr deutlich gesehen, dass das Thema Autonomie ein sehr starker Punkt ist, der hier an vielen Stellen diskutiert wird. Und ich denke, in den nächsten Jahren werden wir auch noch sehr viel zu dem Thema Autonomie erfahren und wird weiterentwickelt werden. Wir sehen aber auch, dass an anderer Stelle es viele Anwender gibt oder Betreiber gibt, die feststellen, um diese Autonomie zu erreichen, müssen sehr große Investitionen getätigt werden, sodass sich eventuell das Thema Rechenbarkeit, dass das eventuell in Schieflage geraten kann. Ich denke, dieses Schwarz-Weiß-Denken, das brauchen wir vielleicht gar nicht, weil auch eine, sagen wir mal Teilautonomie, also eine schrittweise Entwicklung in Richtung Autonomie würde uns auch schon sehr weiterhelfen. Als Beispiel: Wenn ich eine Teilanlage habe, die qualitätsrelevant ist, diese Teilanlage eventuell autonomer zu betreiben, wie vielleicht im Moment, erfordert einen geringeren Invest, aber einen eventuell wesentlich höheren Mehrwert. Wenn ich diese Anlage dort optimiert habe, ich mir dann einen weiteren Anlagenteil suche, in dem ein entsprechender, Mehrwert zu finden ist, kann ich meine Anlage stufenweise in Richtung Autonomie optimieren und habe dann zum Schluss vielleicht nur noch einen kleinen Step, um eine vollautonome Anlage zu betreiben. Ich glaube, das ist etwas, was wir in Zukunft auch diskutieren müssen, also nicht nur schwarz-weiß geht oder geht nicht, sondern: Wie komme ich denn in Stufen hin, um aber jedes Mal mit jeder Stufe einen Mehrwert zu erreichen?
Welche Impulse nehmen Sie mit von dieser NAMUR Hauptsitzung?
Einen Punkt würde ich da gerne herausheben. Das ist das Thema Datentransparenz in der Prozessindustrie, also im Endeffekt Datentransparenz auf, Produktionsebene im Operations-Bereich. Hier wurde ja sehr gut gezeigt, wenn ich diese Datentransparenz habe, was damit möglich ist. Wenn ich mir aber unsere heutigen Anlagen zum Teil anschaue und sehe, welche Daten uns zur Verfügung stehen, also zum Beispiel eventuell immer nur der Messwert. Wenn ich das mit einem E-Paper vergleiche, dann ist das wie in einem E-Paper: Ich erhalte nur Überschriften. Ich kann mir damit einen Überblick verschaffen, aber einen tieferen Einblick erhalte ich nicht. Wenn ich hier auch wieder schrittweise APL und NOA mehr nutze in unseren Anlagen, auch in Brownfield, erhalte ich auf einmal Diagnose- und Konfigurationsdaten und habe einen tieferen Einblick. Das würde heißen bei einem E-Paper: Ich habe plötzlich nicht mehr nur die Überschrift, sondern den gesamten Artikeltext. Wenn ich das jetzt noch mit der KI verknüpfe, wenn die KI nur Überschriften erhält, kann sie einen Mehrwert erzeugen, aber er wird relativ gering sein. Wenn diese KI aber auf einmal den kompletten Text erhält, also die kompletten Konfigurations- und Diagnosedaten, ist der Mehrwert wesentlich größer. Deswegen würde ich empfehlen, gerade in diese Datentransparenz zu investieren, weil mit diesem Invest erzeuge ich an mehreren anderen Stellen dann einen Mehrwert.
Welche Grundlagen sind erforderlich, damit eine Anlage einen (höheren) Grad der Autonomie erreichen kann?
Im Endeffekt ist es halt tatsächlich diese, auch diese Basisautomatisierung, die ich für eine Autonomie nun mal zwingend brauche, nicht zu vergessen. An vielen Stellen, wenn man über Autonomie spricht, wie gesagt, KI ist in aller Munde. Das Thema Verlinkung vom ERP-System, also SAP-Automatisierungssystem, eventuell meine Vorproduktplanung, das miteinander zu verlinken. Und das sind Diskussionen, die laufen. Wenn meine Anlage aber nicht automatisiert genug ist, wird es nicht funktionieren. Und da muss ich vielleicht manchmal auch wieder zu den Basics zurück und sagen: Welchen Automatisierungsgrad brauche ich? Das kann ich stufenweise machen und gleichzeitig dazu dann meine verschiedenen Systeme miteinander verlinken. Aber ich muss halt beides parallel machen, um dann in Richtung höhere Autonomie zu gelangen.
Alles rund um die NAMUR-Hauptsitzung 2025 finden Sie unter folgendem Link: https://namur.krohne.com/de?etcc_cmp=...
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