02.–03.02.2026: Uhu im Gänsenest
Автор: EGE – Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.
Загружено: 2026-02-02
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Der Montagabend beginnt zunächst ruhig. Wir beobachten, wie die Gänsemutter ihr Gelege sorgfältig mit Federn abdeckt und anschließend zu einem kurzen Ausflug aufbricht. Sie bleibt nicht lange fort und setzt kurz darauf das Bebrüten ihrer sieben Eier fort.
Mit dem Einbruch der Dunkelheit erreichen gegen halb acht fast zeitgleich die Uhus das Innere der Burg. Isolde kommt durch einen der Fensterrahmen herein und fixiert die brütende Nilgans (1:25). Tristan hält sich währenddessen direkt neben dem Gänsenest auf und beschäftigt sich mit der Nistmulde am Brutplatz des vergangenen Jahres. Anschließend fliegt er hinauf zum Giebel, während Isolde sich am großen Turm niederlässt.
Dort scheint sie ihre nächste Aktion vorzubereiten (3:00): Mit einem gezielten Sturzflug rauscht sie hinab zum Nest der Nilgans. Diese kann im letzten Moment mit lautem Quaken flüchten. In einer längeren Sequenz beobachten wir, wie das Uhuweibchen das Nest der entfernten Verwandten eingehend untersucht (3:45). Neben der Nistmulde und den Eiern sind es vor allem die weichen Daunen, die sie aufnimmt und im Schnabel erforscht. Dabei dürfte sie möglicherweise auch die feinen Tasthaare rund um den Schnabel einsetzen – hochsensible Sinnesorgane, die Uhus bei der Erkundung unterstützen.
Schließlich fliegt Isolde wieder ab. Doch die Neugier lässt sie nach Mitternacht erneut zum Gänsenest zurückkehren (7:10). Nachdem sie sicher sein kann, dass sich dort keine Gans mehr versteckt, flattert sie hinüber auf die gegenüberliegende Seite und behält die „Nachbarwohnung“ noch eine ganze Weile im Blick. Danach zieht es sie weiter nach oben, bevor sie schließlich in der Nacht verschwindet.
Um kurz vor vier meldet „Radio Uhu“ eine Begattung (11:50), die wir allerdings nicht mit der Kamera erfassen können. Das dabei stets zu hörende, auffällige Zwitschern wird in der Fachliteratur so beschrieben: „Das Männchen landet auf dem Rücken des Weibchens und vollzieht unter ausholendem Flügelschlagen und mit schrillen Kopula-Zwitschern die Paarung“ oder auch „wobei das Männchen mit den Flügeln schlägt, schrill zwitschert“ (Mebs/Scherzinger: Die Eulen Europas, 2000).
Im weiteren Verlauf wechseln die Eulen mehrfach ihren Platz. Schließlich sitzt Tristan auf den Steinen eines der Giebel (13:30), während Isolde die Brutnische von vor zwei Jahren untersucht. Nach einer kurzen Pause kommt es den Geräuschen nach zu urteilen zu einer weiteren Begattung (15:25). Danach lässt sich Tristan auf einem tiefer gelegenen Mauervorsprung nieder, während Isolde oberhalb auf ihn wartet.
Um kurz vor sechs kommunizieren die beiden Eulen lebhaft miteinander. Rund zwanzig Minuten später folgt nach einer weiteren „Unterhaltung“ eine erneute Paarung (17:20), die diesmal deutlich von unserer Kamera erfasst wird. Mit dem Morgengeläut gegen sieben sind die Uhus schließlich aus der Ruine verschwunden.
Etwa eine Dreiviertelstunde später landet das Nilgans-Paar hoch oben auf der Mauer (18:30), und kurz darauf schwebt die Gänsemutter wieder hinab in ihr Nest. Ihre Rückkehr – trotz des nächtlichen Angriffs – zeigt einmal mehr die bemerkenswerte Beharrlichkeit dieser Vogelart. Der Nachbarschaftsstreit ist damit jedenfalls noch lange nicht beendet.
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