KIRCHDORF bei Haag (MÜ), Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt - Vollgeläut
Автор: unteroktav
Загружено: 2020-05-01
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Tonfolge: h°-e¹-fis¹-gis¹
Die fis¹-Glocke wurde 1475 von Hans von Rosen gegossen. Die drei übrigen entstanden 1949 bei Karl Czudnochowsky in Erding.
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Um das Jahr 790 wird die Ecclesia parochialis Pozchurdorf (die Pfarrkirche des Pozo zu Kirchdorf) erwähnt. Von diesem vorromanischen Bauwerk ist nichts erhalten geblieben. Um das Jahr 1200 wurde eine Kirche von den Gurren von Kirchdorf im romanischen Stil erbaut. Pfarrer Ortlieb, der erste namentlich bekannte Kirchdorfer Pfarrherr, zelebrierte 1268 in einer aus Stein gebauten dreischiffigen romanischen Basilika. Sichere Zeugen dieser Kirche sind noch heute das aus Granit aufgeführte Westportal, die Rundbogenwand des nördlichen Kirchenschiffs und die aus Tuffsteinen und Findlingen erbaute Krypta.
Im Jahre 1471 wurde die romanische Kirche einem einschneidenden Umbau unterzogen. Unter den Haager Grafen Johann und Wolfgang von Frauenberg ließ Baumeister Wolfgang Glarr den romanischen Ostchor abtragen und durch einen gotischen ersetzen. Neu errichtete Kirche ist zur gotischen „Kathedrale der Grafschaft Haag“ geworden. Um 1690 wurde sie barockisiert. Zu diesem Umbau gehört die Emporenanlage über den Seitenschiffen. In einer zweiten Bauphase um 1730 entstanden die Emporenbrüstung und die Stuckarbeiten, die schon das beginnende Rokoko signalisieren. Zwischen 1746 und 1749 wurde der barocke Hochaltar durch den Johann Aichorn mit seinen Gsöllen errichtet. Die Priester aus dem Institut der Bartholomäer, die im 1677 erbauten Pfarrhof wohnten versorgten ca. 45 umliegenden Filialkirchen.
1798 und 1866 wurde der Turm entscheidend verändert: der romanische Glockenturm erhielt statt der Kuppel ein Spitzdach.
Auf dem Hochaltar steht die Holzfigur einer Madonna mit Kind, die Figur stammt aus dem 15. Jahrhundert. Auf dem ersten südlichen Seitenaltar ist eine gotische Pietà nach 1400 aus Steinguss. Auf dem nördlichen Seitenaltar, dem Kreuzaltar, findet sich die geschnitzte Figurengruppe Beweinung Christi. Der erste südliche Seitenaltar ist dem hl. Josef gewidmet.
Im zweiten nördl. Seitenaltar (Scapulier-Altar) werden die Gebeine der heiligen Casta aus den Callistus-Katakomben von Rom in einem gläsernen Schrein aufbewahrt. Die Reliquie wurde von der Grafschaft Haag im Jahre 1735 erworben. Dritter nördlicher Seitenaltar ist jener der Vierzehn Nothelfer. Der zweite südliche Seitenaltar ist dem heiligen Sebastian geweiht.
Die Kanzel stellt eine Barockarbeit um 1740 dar. Die Deckengemälde im Langhaus und im Altarraum sind marianisch und beschäftigen sich mit dem Scapulier. Unter der Empore rechts befindet sich die Taufkapelle mit spätgotischen Steinmetzarbeiten.
(Quelle: www.wikipedia.de)
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Fotos und Tonaufnahme: unteroktav
Zum heutigen "Hochfest der Schutzfrau Bayerns", dem 1. Mai, darf natürlich das Geläut einer bayerischen Marienkirche hier nicht fehlen.
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