CH - Gais (AR) Reformierte Kirche
Автор: frauenfelder82
Загружено: 2013-02-15
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Geläute der reformierten Kirche Gais im Kanton Appenzell-Ausserrhoden
4 Glocken
Stimmung: A° c' e' g'
Giesser: Glockengiesserei Staad AG 1936
Ein für die zierliche Pfarrkirche überraschend mächtiges vierstimmiges Geläut, das im Zuge der grossen Glocken-Erneuerungswelle in den 1930er-Jahren angeschafft wurde. Qualitätvolle Glocken aus der nahe gelegenen Giesserei in Staad am Bodensee, die in der Mitte der 1930er Jahre auf dem Höhepunkt ihrer kurzen Wirksamkeit stand.
(Quelle: Glocken der Heimat)
Der grosse Dorfbrand vom 18. September 1780 zerstörte die alte Kirche fast vollständig. Im August 1782 konnte der heutige Bau fertiggestellt werden. Bei diesem wurden die Steine des zerstörten alten, abgerissenen Turms als Fundament für den neuen Turm wiederverwendet. Baumeister war Hans Ulrich Haltiner aus Altstätten.
Die hölzerne Bauchkanzel mit kunstvoll geschnitztem Schalldeckel zeigt spätbarocken Stil und stammt vom Kunstschreiner Isaak Hug aus Frauenfeld. Auch der zentral positionierte Taufstein entstand in den Jahren der Kirchenbauzeit. Die Decke ist überzogen von grüngefärbten Stukkaturen des Rokoko. Die Stukkateure sind nicht namentlich überliefert, doch gehörten sie offensichtlich zur Schule der Gebrüder Moosbrugger.
Anlässlich einer Gesamtrenovation in den Jahren 1865/1866 durch Johann Christoph Kunkler erfolgten Veränderungen im Stil der Neorenaissance. Diese wurden bei der Innenrenovation 1969/1970 überwiegend rückgängig gemacht. Der Boden besteht nun aus Sandsteinplatten. Die farbigen Fenster wurden wieder durch transparent-klare ersetzt. Überbleibsel der Renovation im 19. Jahrhundert ist die Vorhalle mit den rundbogigen Arkaden.
1888 wurde durch die Gebrüder Klingler aus Rorschach eine erste nachreformatorische Orgel eingebaut. Der Kunstschreiner Josef Eigenmann aus Luzern fertigte dazu den neubarocken Prospekt aus Eichenholz. Die Innenrenovation 1969/1970 beliess die Orgel an ihrem Platz im Chor, lagerte sie aber etwas tiefer, um den Blick auf die filigrane Uhr im Chor freizugeben. Unter Beibehaltung des Gehäuses wurde das Orgelwerk ersetzt durch eine Arbeit der Orgelbaufirma Rieger.
Gais liegt zwischen Teufen und Appenzell an der Strecke der Appenzeller Bahnen. Bekannter Ausflugsort ist der Gäbris auf 1251 m ü. M. Gais ist der Endpunkt der Eisenbahnlinie Altstätten -- Gais. Von Altstätten im Rheintal gelangt man über den Pass Stoss AR über eine direkte Strassenverbindung nach Gais. Für die Pflege des ästhetisch ansprechenden Ortsbilds erhielt die Gemeinde 1977 den Wakkerpreis.
Herzlichen Dank an die Mesmerin
Aufnahmedatum: Samstag, 28. Januar 2012
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