Edgar Mann: "Der Wanderer oder die Suche nach Liebe" für Sprechst., Klav., Vibr., Perk., Tanz (UA)
Автор: ensemble πk
Загружено: 2024-11-30
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Описание:
Edgar Mann (*1961)
"Der Wanderer oder die Suche nach Liebe" (2021/22)
für Sprechstimme, Klavier, Vibraphon, Schlagwerk und Tanz
Uraufführung
Konzert des "ensemble πk" am 21. Oktober 2023
Leni Klöcker, Sprechstimme
Luna Lim und Theresa Meyer, Tanz
Leander Brune, Klavier
Yu Fujiwara und Matteo Konrad, Schlagwerk
Idee und musikalische Leitung: Francesca Tortora und Edgar Mann
Choreographie und Einstudierung Tanz: Elena Wirth
Videomitschnitt: Theater der Stadt Aalen
Ton: Edgar Mann
Text:
„Ich wandle still, bin wenig froh, Und immer fragt der Seufzer, wo?”,
„Ich bin ein Fremdling überall.”
(aus „Des Fremdlings Abendlied“ Text: Georg Philipp Schmidt von Lübeck (1766–1849), Musik: Franz Schubert (1797–1828))
„Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz.
Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe. So zerteilte mich die Liebe und der Schmerz.”
(aus „Mein Traum“ von Franz Schubert, 1822)
„Ich bin ein Fremdling überall.”,
„Wo bist du, mein geliebtes Land, gesucht, geahnt, und nie gekannt?”,
„[Wo ist] das Land, das meine Sprache spricht.”,
„Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück.”
(aus „Des Fremdlings Abendlied“)
Für ihre Idee, für ein unüblich besetztes Werk die Themen Fremdsein, Anderssein, Flucht, Heimat usw. mit Schuberts Vertonung „Des Fremdlings Abendlied“ und einen autobiographischen Text Schuberts zu verbinden, konnte die Pianistin Francesca Tortora Edgar Mann begeistern und ihn für die Komposition dieses Stückes gewinnen. In häufigem Austausch stehend, entstand die Partitur von „Der Wanderer oder die Suche nach Liebe“.
Kompositorisch sowie textlich nimmt das Werk Bezug auf Franz Schuberts Vertonung des Gedichtes „Des Fremdlings Abendlied“ (1821) von Georg Philipp Schmidt von Lübeck. Ein Thema daraus verwendete Schubert auch im Variationssatz „Adagio” der Fantasie in C-Dur für Klavier, op.15 (D 760) aus der sogenannten „Wandererfantasie”. Dieses Thema und Schuberts kompositorische Eigenheit in der Behandlung von Tonarten – egal ob ein Stück von Schubert in Dur oder in Moll steht, häufig die entsprechende Variante gegenüberzustellen (C-Dur/c-Moll) – bestimmt die melodische und vor allem die harmonische Konzeption dieser Tondichtung. Des weiteren bezieht sich Mann auf die virtuose Spielfigur des „Impromptu“ As-Dur (D 899, Nr. 4) von Schubert.
Neben den verschiedenen Trommelinstrumenten geben Manns Klangvorstellungen metallischen und gläsernen Klängen den Vorzug. Bernd Brunk und Mann haben zusammen mit den Schlagwerkern extra eine Glasharfe für das Stück gebaut. Die oft unkonventionelle Behandlung des Instrumentariums steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Inhalt des Textes und der Inszenierung.
Das Besondere an dieser Koproduktion mit der Musikschule ist, die von allen Beteiligten in enger Zusammenarbeit verwirklichte und weiterentwickelte Geschichte. Sprache, Tanz und Musik bilden in diesem Stück eine unzertrennbare Einheit: Sie greifen so ineinander, dass alle Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne immer in Bewegung sind, immer in Kontakt zueinander stehen und gemeinsam das Stück zum Ausdruck bringen.
(Text: Francesca Tortora und Edgar Mann)
Veranstalter:
Stadt Aalen, Kulturamt
Projektleitung: Natascha Euteneier und Edgar Mann
Für weitere Informationen:
www.ensemble-pik.de
www.instagram.com/ensemble_pi.k
www.facebook.com/ensemble.pi.k
www.edgarmann.de
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