Freienfeld (I), Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Trens, Mittagsangelus und Schiedum
Автор: Tiroler Glocke
Загружено: 2025-03-22
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Disposition: c' d', e', a', c'
Gießer: Cavadini 1921, 1927 und 1929
Campane della chiesa parrocchiale e Santuario Maria Assunta di Trens
Bei der Burg Sprechenstein beginnt unterhalb von Sterzing die Gemeinde Freienfeld, zu welcher auch das Dorf Trens mit ca. 700 Einwohnern oberhalb der Ortschaft Freienfeld an der Staatsstraße gehört.
Im Gegensatz zu Freienfeld hat Trens noch immer den Charakter eines typischen Südtiroler Wallfahrtsortes und das kommt nicht vom ungefähr.
Trens wurde 827/28 im der Quartinusurkunde gleichzeitig mit dem benachbarten Stilfes als "Torrentes" erwähnt, was auf den kleinen Wildbach, welcher am Südrand durchfließt, zurück geht.
Hier wurde im 14. Jh. in der Nähe der sogenannten Auffindungskapelle von einem Bauern das erste Gnadenbild entdeckt, welches der Legende nach nur in der ersten Kirche von Trens bleiben wollte. Bald darauf folgten die ersten Wunderheilungen und es zog immer mehr Wallfahrer an, sodass Pfarrer Johannes Arb von 1498 bis 1510 den Bau der heutigen spätgotischen Kirche anregte.
Das Dorf Trens ist auch durch stattliche Gasthöfe geprägt, wovon der Pircherwirt neben der Kirche auf den Turm Eppurg der Edlen von Trens (um 1429) zurück geht.
Ferner gibt es auch den Bergweiler Partinges mit sehenswerter Kapelle als Ausflugsziel und Valgeneun mit der Kirche St. Valentin mit Weiter weg nach Niederflans oberhalb von Mauls.
Auch bei der Reiterkapelle an der Staatsstraße,, welche zum Dank der Abwehr vom französischen Truppen 1797 errichtet wurde, zweigt eine gute Straße ins Dorf ab.
Dort steht auch die spätgotische Pfarr- und Wallfahrtskirche, welche 1727/28 durch die hochbarocken Gnadenkapelle nach Plänen von Matthias Rangger (andere Quellen nennen auch Josef Delai) erweitert wurde. Außer etwas derben Stuckfiguren und starkfarbigen Fresken des einheimischen Malers Innozenz Barath wird sie speziell vom Marmoraltar von Cristoforo Benedetti mit der eindrucksvollen spätgotischen Madonna von 1470 geprägt.
Die Barockisierung der spätgotischen Kirche leitete 1753/54 der Wiener Kammermaler Josef Adam von Mölk, welcher die Fresken und das Bild am linken Seitenaltar schuf.
Die Altäre dagegen entstanden um 1830 und zeigen am Hochaltar die Himmelfahrt Mariens von Josef Schöpf (1805) und das Bild hl. Josef von Josef Renzler (1839). Die schlichte Kanzel wurde um 1820 geschaffen.
Wesentliche Teile des Mittelstückes eines ehemaligen Flügelaltares von 1520 an der Turmwand sind derzeit leider deponiert.
Im schönen Spitzturm hängt ein klangvolles Geläute von Cavadini aus Verona, welches nach dem Mittagsangelus auch das Schiedum für einen verdienten Verstorbenen der Pfarrgemeinde besorgte. Zu diesem Anlass lernte ich auch, wie schon beim Turmvideo erwähnt, den Mesner kennen, bei welchem ich mich neben der anwesenden Bevölkerung für das Verständnis für die Aufnahme bedanken möchte.
Dieses Video möchte ich allen hartgesottenen Usern, welche speziell Glocken aus der untersten Schublade hochleben lassen. Mögen diese wohlklingenden italienischen Glocken auf diese Weise in diese dummen Sturköpfe hinein läuten.
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