Kölner Kanonen in Herchen!
Автор: FireworksBIGPUMPStudio_de
Загружено: 2025-03-09
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Bei den beiden Kölner Kanonen handelt es sich um in Lüttich hergestellte preußische C/61 Geschütze der Festungsartillerie. Die Bauart, mit den auf die Lafettenwände aufgesetzten eisernen Böcken und der Richtmaschine, lässt darauf schließen, dass die beiden 12-zügigen 12-Pfünder mit Warendorff‘schem Kolbenverschluss zur Festungsverteidigung, der Überlieferung nach in Köln, eingesetzt waren. Diese Konstruktion ermöglichte eine größere Schussweite durch gezogenen Rohre, womit bei größtmöglicher Deckung über Brüstungen hinweg geschossen werden konnte.
Durch allerhöchste Kabinettsorder vom 18. Februar 1858, erlassen durch den damaligen Prinzregenten und späteren Kaiser Wilhelm I., wurden die drei ersten gezogenen Hinterlader-Geschütze in die preußische Artillerie eingeführt. Es waren dies zunächst der eiserne 12-Pfünder und der eiserne 24-Pfünder. Mit der Einführung dieser als C/61 bezeichneten Geschütze wurde in der preußischen Artillerie die Umstellung von den herkömmlichen Vorderlader-Geschützen mit glatten Rohren, zu modernen Hinterlader mit gezogenen Rohren vollzogen. Die damals gebräuchliche Rundkugel konnte den Anforderungen gezogener Geschützrohre und stärkeren Treibmitteln nicht mehr gerecht werden und wurde durch das Langgeschoss, damals Bleihemdgranate genannt, abgelöst.
Geschütz Gezogene Sechspfünder-Feldkanone C/61Kanone
Beschreibung
Der Feldsechspfünder C/61 ist das erste von hinten zu ladende Feldgeschütz mit gezogenem Rohr. Dieses Geschütz mit der Nummer 343 zählt zu den Kanonenrohren aus Gussstahl, die Bayern im Jahre 1861 bei der Firma Krupp bestellte. Preußen hatte dieses Modell bereits zwei Jahre zuvor eingeführt. Die Hinterlader erwiesen sich schon bald gegenüber den bisherigen Vorderladern als deutlich überlegen. Die Bezeichnung "gezogen" bezieht sich auf die Züge im Innenprofil des Rohres, die dem Geschoss eine Rotation gaben. Solche Geschütze konnten bis zu 3.500 Meter weit schießen.
Die hier zu sehende Kanone war 1870/71 unter dem Befehl des Prinzen Leopold von Bayern unter anderem in der Schlacht von Sedan eingesetzt. Nach dem Krieg erhielt Prinz Leopold sie zum Geschenk. Nach seinem Tode gelangte sie in das Bayerische Armeemuseum.
Material/Technik
Rohr aus Gussstahl, Verschlusstüre aus Bronze; Lafette aus Holz und Eisen
Maße
Kaliber 9,15 cm; Rohrlänge 208 cm, Raddurchmesser 147 cm
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