Mythenakten "Das Geheimnis Jonastal" in Thüringen
Автор: Lost Cookie
Загружено: 2022-10-29
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im Jonastal im Rahmen des Sonderbauvorhabens „S III“ unter strengster Geheimhaltung 25 Stollen in den Berg.
Der Zweck dieses Bauvorhabens war der Öffentlichkeit lange Zeit unbekannt und bot Anlass für zahlreiche Spekulationen. Durch neuere Quellenstudien sowie durch den im Jahr 2005 freigegebenen Vernehmungsbericht des damaligen Leiters des zuständigen Planungsbüros, Karl Fiebinger, ist jedoch belegt, dass es sich um Bunkeranlagen handelte, die Adolf Hitler als (letztes) Führerhauptquartier hätten dienen sollen. Der Ort wurde wegen seiner zentralen Lage gewählt. Außerdem ist es praktisch unmöglich, in dem Tal gezielt Bomben abzuwerfen, da es dafür zu eng, zu gewunden und zu tief ist.
Bereits in den Jahren 1936–38 war am Rande des Truppenlagers Ohrdruf eine verbunkerte Nachrichtenanlage mit den Tarnbezeichnungen „Amt 10“ bzw. „Olga“ errichtet worden, die ursprünglich die Nachrichtenverbindungen für ein geplantes Ausweichquartier des Oberkommandos des Heeres bereitstellen sollte. Diese Anlage war vermutlich ebenso in die Gesamtplanungen für „S III“ einbezogen wie Kasernengebäude des Truppenlagers Ohrdruf sowie weitere größere Bauten im weiteren Umfeld, zum Beispiel verschiedene Hotels zur Unterbringung von Stäben.
SS-Obergruppenführer Hans Kammler hatte die Gesamtleitung für das Projekt „S III“, den Auftrag hierzu erhielt er direkt vom Reichsführer SS Heinrich Himmler.
Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten wurde das Außenlager „S III“ des Konzentrationslagers Buchenwald errichtet. Das Lager bestand in der Zeit vom 6. November 1944 bis Anfang April 1945 (in der Zeit vom 14. November 1944 bis zum 15. Januar 1945 wurde es als selbständiges Konzentrationslager geführt und zählte in diesen acht Wochen nicht als Außenkommando). Zum Außenlager „S III“ gehörten neben dem Nord- und Südlager bei Ohrdruf auch die weiteren Lager in der Luftmunitionsanstalt Crawinkel sowie das Zeltlager bei Espenfeld.
Am 2. April 1945 wurden die Bauarbeiten eingestellt und die KZ-Häftlinge auf Todesmärschen überstürzt abgezogen. Die Bunkeranlagen wurden von der US-Army inspiziert und anschließend vor der Übergabe an die Sowjetunion gesprengt.
Quelle: Wikipedia
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jonastal
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