K2 - Gipfel des Todes - Die Tragödie vom August 2008
Автор: Samuel Wernli
Загружено: 2023-07-15
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Bei der Tragödie am K2 im Sommer 2008 kamen elf Bergsteiger aus sieben Nationen ums Leben.
Der K2 (8611 m) ist der höchste Berg im pakistanischen Karakorum-Gebirge und nach dem Mount Everest der zweithöchste Berg der Erde. Er gilt jedoch unter Bergsteigern als weit anspruchsvoller als der Everest. Dies ist auf seine höhere Steilheit und die Lage weiter im Norden zurückzuführen, was ihm ein sehr extremes und unbeständiges Wetter verleiht. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko besteht zudem durch Steinschlag, Lawinen und Abstürze von Séracs.
Seine Erstbesteigung erfolgte erst 1954 durch eine italienische Expedition. Bis zur Tragödie 2008 waren 278 Bergsteiger am Gipfel, davon sind 66 beim Abstieg ums Leben gekommen. Im Sommer 2008 kam es erstmals zu einem regelrechten Massenansturm mehrerer internationaler Expeditionen zum K2.
Mit elf Toten in nur zwei Tagen handelte es sich um eine der opferreichsten Bergtragödien der Geschichte. Seit 1986, als innerhalb von drei Monaten 13 Bergsteiger ums Leben kamen, gab es zudem kein opferreicheres Jahr am K2. Es gab Kritik von anderen Extrembergsteigern, die den Opfern Ruhmsucht, übertriebenen Ehrgeiz sowie Unerfahrenheit vorwarfen.
Die Todesopfer vom 1. August 2008:[5]
• Dren Mandić (32), Mitglied des Spartak Mountaineering Clubs in Serbien, versuchte die serbische Erstbesteigung des K2, beim Aufstieg durch die Flaschenhals-Rinne abgestürzt.
• Jehan Baig; Hochträger aus Pakistan. Rettete unter anderem den Japaner Hirotaka Takeuchi aus einer Lawine am Gasherbrum II im Jahr 2007. Abgestürzt beim Versuch, den verunfallten Dren Mandić ins Camp 4 abzutransportieren.
• Rolf Bae (33), norwegischer Abenteurer. Durchquerte 2000/2001 in 105 Tagen die Antarktis auf Skiern. Stand 2008 bereits auf dem Great Trango Tower mit Zweitbegehung der Nordostwand. War mit Cecilie Skog verheiratet. Wurde beim Abstieg an der Flaschenhals-Rinne von einer Eislawine erfasst.
Die Todesopfer vom 2. August 2008:[5]
• Hugues D’Aubarede (61); französischer Expeditionsleiter. Stand unter anderem 2004 am Gipfel des Mount Everest. Stürzte beim nächtlichen Abstieg im Bereich der Flaschenhals-Rinne ab.
• Gerard McDonnell (37); irischer Bergsteiger und Bergretter. Lebte und arbeitete in Alaska. Stand unter anderem 2003 am Gipfel des Mount Everest. War 2006 am K2 durch Steinschlag schwer verletzt worden. Stand als erster Ire am Gipfel des K2. Versuchte drei verunfallten Koreanern zu helfen. Wurde im Bereich der Flaschenhals-Rinne tot aufgefunden.
• Hwang Dong-Jin (45), Park Kyeong-Hyo (29) und Kim Hyo-Gyeong (33); Drei von bis dahin 28 Südkoreanern am Gipfel des K2. Beim Abstieg von zwei Eislawinen erfasst.
• Jumik Bhote und Pasang Bhote; nepalesische Sherpas und Cousins sowie Chhiring Bhote; alle drei aus der südkoreanischen Expedition. Die Cousins standen beide am Gipfel des K2. Beim Rettungsversuch der Südkoreaner an der Flaschenhals-Rinne von einer Eislawine erfasst.
• Karim Meherban; Hochträger aus Pakistan. Stand am Gipfel des K2 und begleitete den Franzosen Hugues D’Aubarede beim Abstieg. Er wird seitdem vermisst.
Regisseur Nick Ryan verarbeitete die Tragödie 2012 in der Dokumentation The Summit – Gipfel des Todes. Graham Bowley veröffentlichte 2010 das Buch Kein Weg zurück – Leben und Sterben am K2, das von den Ereignissen von 2008 handelt.
Pemba Gyalje Sherpa wurde 2008 mit dem David A. Sowles Memorial Award des American Alpine Clubs geehrt.
Quelle: Wikipedia
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