Pascale Cancik – Die Bürokratie der Anderen: Muster der EU-Kritik
Автор: Wissenschaftskolleg zu Berlin - Institute for Advanced Study
Загружено: 2018-03-22
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Im öffentlichen Diskurs wird die Europäische Union oft als „Bürokratie“, „Eurokratie“ oder gar als „Monster“ markiert – das entfaltet eine suggestive Wirkung. Wieso funktioniert das? Wie funktioniert es? Und wozu kann das führen? PASCALE CANCIK sucht Antworten in der langen Geschichte der deutschen Bürokratiebehauptungen. Diese Behauptungen beginnen mit der Erfindung des Wortes „Bürokratie“ im 18. Jahrhundert und sind bis heute gegenwärtig: nicht zuletzt in der Rhetorik und Praxis der „Entbürokratisierung“. Die Institutionalisierung dieser spezifischen Bürokratiekritik auf staatlicher wie europäischer Ebene dient in den letzten Jahrzehnten auch einer Distanzierung der politischen Akteure von sich selbst. Sie impliziert ein ‚Versprechen des Unbürokratischen‘. Was, wenn sich dies nicht nur als höchst vage, sondern als unerfüllbar erweisen sollte?
PASCALE CANCIK, Fellow am Wissenschaftskolleg 2017/2018, ist Professorin für Öffentliches Recht, Geschichte des öffentlichen Rechts und Verwaltungswissenschaft an der Universität Osnabrück. Während ihrer Zeit am Wissenschaftskolleg befasst sie sich mit Geschichte(n) der Bürokratiekritik. Sie forscht zu Recht und Praxis des Parlamentarismus, zum Umweltrecht und zur Verwaltungs(rechts)geschichte. Zu ihren Publikationen gehören: Die parlamentarische Opposition in den Landesverfassungen (Duncker & Humblot, 2000) sowie Verwaltung und Öffentlichkeit in Preußen (Mohr Siebeck, 2007). Jüngst erschien der Beitrag „Zuviel Staat? Die Institutionalisierung der Bürokratiekritik im 20. Jahrhundert“, Der Staat 56 (2017).
Mittwoch, 24. Januar 2017
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