Synchronsprecher werden | Synchronsprechen Lernen | Stimme Trainieren | Tutorial Tipps Singen | Üben
Автор: SOUNTETIX
Загружено: 2024-10-27
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• Playlist - VOICE 153 Tipps
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Jetzt: 20 Tipps für Deinen Aufnahmetag…
1. Am Aufnahmetag esse und trinke ich nichts, was meine
Stimmbänder reizen oder belegen könnte. Das sind zum
Beispiel scharfe Soßen und Gewürze, dickflüssige
Milchprodukte und alkoholhaltige Lebensmittel. Auch
können heiße und kalte Getränke die Stimmbänder reizen.
2. Am Tag der Aufnahme solltest Du auch darauf achten,
dass Deine Nase richtig frei ist, weil sonst Nebengeräusche
entstehen können.
3. Kurz vor der Aufnahme spreche ich mich 20 Minuten
warm, mit Filmen oder Cartoons.
4. Trage bei der Aufnahme keine raschelnde Kleidung,
auch sollten Deine Schuhe und Dein Schmuck keine
Geräusche machen.
5. Lege alles von Deinem Körper ab was Dich ablenkt, das
könnte z.B. Schmuck und eine Mütze sein. Am besten
kleidest Du Dich so wie bei Deinem täglichen
Stimmtraining, also ganz einfach so wie Du es gewohnt bist.
Alles was anders ist wird Dich wahrscheinlich etwas
ablenken.
6. Wenn Du in Deiner gewohnten Umgebung aufnimmst,
also da wo Du auch übst, wirst Du wahrscheinlich etwas
besser sein, als in einem fremden Studio. Wenn Du in
einem fremden Studio aufnimmst, kannst Du ja fragen ob
Du es Dir vorher anschauen darfst, damit Du Dich an die
neue Umgebung gewöhnst.
7. Viele Mikrofone sind hochsensibel, deshalb solltest Du
am Ende des Satzes keine Geräusche machen, wie z.B.
Schlucken, Deine Zunge bewegen oder zu früh Deine
restliche Luft ausatmen, warte damit ein paar Sekunden,
sonst könnte Deine Aufnahme nicht verwendbar sein.
8. Beim Aufnehmen kannst Du Dir überlegen, ob Du einen
längeren Satz in einzelnen Teilen sagen willst oder am
Stück. Manchmal ist es am Stück besser, manchmal in
einzelnen Teilen.
9. Bevor Du anfängst einen Charakter zu sprechen oder
zu singen, lasse Dir ruhig ein bisschen Zeit, tauche in Deine
Rolle ein, warte bis Du sie fühlst und vor Deinem bildlichen
Auge siehst. Achte dabei nicht zu arg auf Deine Stimme,
sonst klingt es nicht so authentisch.
10. Wenn Du bei einem Wort oder Satz nicht die
gewünschte Emotion rüberbringen kannst, dann denke
einfach an was ganz anderes. Wenn Du zum Beispiel für ein
Werbespot über ein Essen gebucht wirst, dass Du
genussvoll sprechen willst, aber es gar nicht so besonders
magst, dann denke an Dein Lieblingsessen, oder an etwas,
das Dir sonst so gefällt, z.B. ein schönes Erlebnis, einen
attraktiven Menschen und so weiter. Das kannst Du zur Not
mit allen Emotionen machen (z.B. Wut, Trauer, Glück,…),
einfach an was anderes denken.
11. Als Geschichtenerzähler kannst Du Dir vorstellen wie
Dir Menschen zuhören, die Du magst (z.B. Dein Partner,
Deine Kinder, Freunde oder Verwandte). Du könntest Dir
auch einfach vorstellen, dass Du auf der Bühne stehst und
dem Publikum etwas erzählst. Oder Du stellst Dir die
Geschichte bildlich vor und tauchst komplett in sie ein. Das
kommt einfach darauf an wie es wirken soll.
12. Wenn Du Dich mal nicht für eine Deiner Aufnahmen
entscheiden kannst, dann mache während dem Anhören
einfach die Augen zu, stell Dir den Charakter und die Szene
bildlich vor. Diese Vorgehensweise kann auch bei der
Einstellung von Effekten helfen, (z.B. Frequenzeinstellung,
Lautstärke, mikrofeine Tonhöhenveränderung und so
weiter). Leichter wird die Auswahl Deiner Aufnahmen
natürlich, wenn der Charakter den Du spielst schon
existiert, z.B. Film-, Cartoon-, oder Werbefigur, also wenn
Du eine Vorlage hast, nach der Du Dich orientieren kannst.
13. Wenn Du zu lange und/oder zu oft Deine Aufnahmen
anhörst, kann es passieren, dass Du Sachen raushörst die
gar nicht da sind, Dein Kopf erfindet einfach was dazu (z.B.
eine Emotion, andere Lautstärkenverhältnisse,
Geschwindigkeit oder Tonhöhe). Außerdem gewöhnst Du
Dich an die Aufnahme, sie kann besser klingen als sie in
Wirklichkeit ist, aber auch schlechter. Sinnvoll ist es
deshalb immer alle 30 Minuten eine Pause zu machen, und
gleichzeitig Musik oder einen Film abzuspielen, um die
Aufnahme wieder aus Deinem Kopf zu bekommen.
14. Manchmal höre ich aber auch Dinge immer wieder
über mehrere Tage aus den Aufnahmen raus, die gar nicht
da sind, z.B. eine etwas andere Tonhöhe, Lautstärke oder
eine leicht veränderte Emotion. Erst nach 1-2 Wochen
Pause kann ich es dann wieder objektiver bewerten. Da
kann es dann sein, dass ich die Aufnahme schlechter oder
besser finde.
15. Je nach aktueller psychischer und körperlicher
Verfassung wirst Du Deine Aufnahmen schlechter oder
besser bewerten. Wenn Du schlecht gelaunt bist, eher
schlechter, und wenn Du gut gelaunt bist, eher besser.
Die gerade genannten Phänomene in 13., 14., und 15., sind
auch in der Psychoakustik ein großes Thema.
16. Um Feinheiten bei den Aufnahmen herauszuhören
verwende ich immer einen Kopfhörer. Mal höre ich dabei
im Wechsel etwas leiser ab und mal etwas lauter. Später
lasse ich dann alles nochmal über verschiedene Boxen
laufen....
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Bildnachweis:
Bild 1: rogistok/Shutterstock.com
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