Zweite Schlacht um Charkow 1942: Wie Paulus und Kleist Timoschenkos Armeen vernichteten | Doku
Автор: Geschichte ohne Mythen | Der Zweite Weltkrieg
Загружено: 2026-02-07
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Описание:
Die zweite Schlacht um Charkow im Mai 1942 war einer der dramatischsten Wendepunkte des Ostfeldzuges und markierte gleichzeitig den letzten großen operativen Erfolg der Wehrmacht an der Ostfront. In dieser ausführlichen historischen Dokumentation analysieren wir detailliert, wie aus einer sowjetischen Großoffensive mit über 650.000 Mann eine der verheerendsten Einkesselungsschlachten für die Rote Armee wurde, bei der 270.000 sowjetische Soldaten gefangen genommen oder getötet wurden.
📍 HISTORISCHER KONTEXT:
Im Frühjahr 1942 stand die Wehrmacht nach der verlustreichen Winterschlacht vor Moskau unter enormem Druck. Die sowjetische Winteroffensive hatte erstmals seit Beginn von Unternehmen Barbarossa die deutsche Armee zurückgedrängt. Stalin und die sowjetische Führung glaubten, die Wehrmacht sei am Ende ihrer Kräfte und ordneten mehrere Offensiven an, um die Initiative zu behalten. Eine dieser Operationen sollte die strategisch wichtige Stadt Charkow zurückerobern - doch sie endete in einer Katastrophe.
⚔️ DIE OPERATION IM DETAIL:
Marschall Semjon Timoschenko plante einen Doppelangriff auf Charkow: Von Norden aus dem Wolschanski-Brückenkopf und von Süden aus dem gefährlich exponierten Barvenkovo-Brückenkopf sollten sowjetische Truppen vorstoßen und die deutschen Verteidiger einschließen. Mit 1.200 Panzern, 13.000 Geschützen und Luftunterstützung begann am 12. Mai 1942 um 6:30 Uhr die Offensive.
Was die sowjetische Führung nicht wusste: Die deutsche Aufklärung unter Oberst Reinhard Gehlen hatte die Vorbereitungen längst erkannt. General Friedrich Paulus' 6. Armee sollte die Offensive in der Verteidigung auffangen, während General Ewald von Kleists 1. Panzerarmee zum vernichtenden Gegenschlag bereitstand.
🔥 DER DEUTSCHE GEGENSCHLAG:
Am 17. Mai 1942 um 3 Uhr morgens begann Operation Fridericus - der deutsche Gegenschlag. Ohne Artillerievorbereitung, um die Überraschung zu wahren, stießen sechs deutsche Panzerdivisionen von Slawjansk nach Norden vor und durchbrachen die dünnen sowjetischen Sicherungslinien. Innerhalb von nur vier Tagen gelang es der Wehrmacht, den Kessel bei Balakleya zu schließen und hunderttausende sowjetische Soldaten einzuschließen.
🎯 STALINS FATALER FEHLER:
Als Marschall Timoschenko am 19. Mai Stalin um Erlaubnis zum Rückzug bat, zögerte der Diktator entscheidende 24 Stunden. Stalin wollte die öffentliche Niederlage nicht eingestehen und befahl den unmöglichen Versuch, gleichzeitig anzugreifen und zu verteidigen. Diese Verzögerung besiegelte das Schicksal von 270.000 sowjetischen Soldaten.
⚠️ WICHTIGER HINWEIS:
Diese Dokumentation dient ausschließlich historischen, wissenschaftlichen und bildenden Zwecken. Sie verherrlicht keine Kriegshandlungen, Ideologien oder Gewalt. Wir behandeln dieses schwierige Thema mit dem gebührenden Respekt für alle Opfer des Zweiten Weltkriegs. Die Darstellung militärischer Operationen erfolgt aus rein analytischer und historischer Perspektive.
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