Richard Löwenherz (6) -- Gefangen in Österreich, verschieden in Frankreich
Автор: Peter Milger
Загружено: 2010-11-06
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Описание: BESCHWERLICHE HEIMREISE. Anfang Oktober 1192 tritt Richard von Akkon aus die Heimreise an. Sein Ziel, die Eroberung Jerusalems, hat er nicht erreicht. Dass ein Küstenstreifen Palästinas wieder in christlicher Hand ist, kann er sich als Verdienst anrechnen. Die Winterstürme lassen eine möglichst kurze Seereise ratsam erscheinen. Richard verlässt auf Korfu sein Schiff, segelt mit gemieteten Booten an der dalamatinischen Küste entlang und landet schließlich mit wenigen Begleitern nahe bei Venedig. Von dort aus nimmt er den Landweg in Richtung Wien. Er befindet sich auf dem Gebiet Leopolds von Österreich, den er sich in Akkon zum Feind gemacht hat. Richard reist in der Verkleidung eines einfachen Pilgers. Die Berichte sind legendär gefärbt. Sein Talent als Mime reicht offenbar nicht aus, um einen Mann aus dem Volk zu spielen. Richard wird Ende Dezember gefangengenommen, wahrscheinlich in einem Gasthaus bei Wien. Die Chronisten vermuten, Richard habe zuviel Geld ausgegeben. RICHARD IN HAFT. Leopold lässt Richard auf die Burg Dürnstein bringen. Es steht schlecht um ihn. Seine Gegner hatten üble Nachrede in Europa verbreiten lassen: Richard habe Philipp verraten, mit Saladin paktiert und Konrad von Montferrat ermorden lassen. Leopold meldet dem Staufer Kaiser Heinrich VI., den wertvollen Fang. Ein gewaltiges politisches Geschäft läuft an, während Richard in sein Gefängnis auf Dürnstein gebracht wird. Dass der „treue Sänger„ Blondel Richard hier gefunden habe, wird von den zeitgenössischen Chronisten nicht vermerkt. Diese Legende ist später entstanden. Der Preis für den Gefangenen wird auf 100.000 Mark festgesetzt. Das war auch für einen König ziemlich viel. Im März 1193 hält Kaiser Heinrich in Speyer Gericht über Richard. Er wird angeklagt, durch den Vertrag mit Saladin das Königreich Jerusalem verraten zu haben. Weiterhin wird ihm unterstellt, er habe den Mord an Konrad von Montferrat angestiftet. Richard streitet das ab. Heinrich VI. lässt die Anschuldigungen fallen und setzt das Lösegeld auf 150.000 Mark fest. In England wird eine Einkommensteuer von 25 Prozent erhoben, um Richard loszukaufen. Richards mächtigster Feind, König Philipp von Frankreich, bietet Kaiser Heinrich die gleiche Summe für Richard oder 100.000 Mark für die Verschiebung der Freilassung. Philipp hat sich mit Richards Bruder Johann verbündet. Sie sind dabei, sich die Besitzungen Richards anzueignen und wollen Zeit gewinnen. Richard wird im März auf die staufische Burg Trifels gebracht. Es ist noch kein Geld aus England eingetroffen. ENGLAND ZAHLT. Schließlich lehnt Heinrich es ab, Richard an Philipp auszuliefern. Richards Schicksal hängt nur noch von den Fähigkeiten des englischen Fiskus ab. Mit seinen Bewachern soll Richard auf Burg Trifels eifrig gescherzt und getrunken haben, bis sie unter dem Tisch lagen. Nichts von dem, was einen Mann zum Manne macht, fehlt in seiner Legende. RICHARD KOMMT FREI. Nach einem Fürstentag in Mainz im Februar 1494 ist es soweit. Zwei Drittel des Lösegeldes sind eingegangen und für den Rest stellt Richard Geiseln. Die Transaktion in Mainz sollte weltpolitische Folgen haben. Kaiser Heinrich VI. finanzierte mit dem Geld der englischen Steuerzahler die Eroberung Siziliens. Nach rund vierzehn Monaten Haft wird Richard entlassen und landet im März in Sandwich. Die Rebellion seines Bruders Johann war schon mit der Nachricht von Richards Freilassung zusammengebrochen. Kirche, Adel und Beamte hatten in der Mehrzahl Richard die Treue gehalten und gezahlt. RICHARD FÄNGT VON VORNE AN. Richard landet im Mai in Barfleur in Frankreich. Philipp hatte die Abwesenheit vertragswidrig genutzt, um in der Normandie vorzurücken und belagert Verneuil. Nachdem Richards Truppen die Belagerer vertrieben haben, erscheint Johann vor Richard, wirft sich auf den Boden und bittet um Verzeihung. Richard soll sie mit den Worten gewährt haben: „Du warst ein Kind und bist in schlechte Gesellschaft geraten. Bei einem Aufstand des Vizegrafen von Limoges belagern Richards Söldner im März 1199 die Burg Chalus. In der Burg sind nur vierzig Männer und Frauen. Am Abend will sich Richard noch einmal umsehen. Dabei trifft ihn ein Armbrustschütze namens Bertram in die Schulter. Kurz darauf wird die Burg genommen und die Besatzung wird umgebracht. Richards Verletzung ist tödlich.Richard Löwenherz Lebenslauf Coer de Lion Bioagraphie, Richard Lionheart. Peter Milger. www.kreuzzuege-info.de
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