Pilnacek U-Ausschuss I Was ist wirklich passiert vor und nach dem Tod von Christian Pilnacek?
Автор: Wiener_TV
Загружено: 2026-02-11
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Pilnacek U-Ausschuss I Was ist wirklich passiert vor und nach dem Tod von Christian Pilnacek?
Kontakte zu Sobotka und Takacs im Visier
Der U-Ausschuss zu den Ermittlungen in der Causa Pilnacek konzentriert sich am Mittwoch auf das persönliche Umfeld des ehemaligen Justizsektionschefs in Rossatz. Befragt wurde Anna P., sie hatte Christian Pilnacek zusammen mit dessen Vertrauter Karin Wurm als letzte lebend gesehen, bevor Pilnacek tot aufgefunden wurde. Im Ausschuss erfragt wurden Kontaktaufnahmen P.s mit diversen Personen – allen voran Bundespolizeikommandanten Michael Takacs und dem damaligen Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka (ÖVP). Mehrfach gestand P. erfundene Erzählungen ein.
P. war Mitbewohnerin von Pilnaceks Vertrauter Wurm in deren Haus in Rossatz. Beruflich tätig war P. jahrelang im Büro von Sobotka in dessen Zeit als Innenminister und Nationalratspräsident. Zu Sobotka stehe sie aber in keinem Naheverhältnis, stellte sie gleich eingangs klar – die Kommunikation zwischen den beiden wurde in der Folge von den Abgeordneten ausführlich abgefragt.
In der Vergangenheit habe sie sich „dazu hinreißen lassen“, einige Aussagen zu tätigen, die nicht der Wahrheit entsprachen, so P. – „vielleicht wollte ich mich interessant machen“. Pilnacek hatte sich regelmäßig im Haus aufgehalten, auch, nachdem ihn P. nach dessen Alkofahrt und der Abnahme des Führerscheins abgeholt hat – auf der Fahrt sei Pilnacek eingeschlafen, so P.
Takacs „aus Verzweiflung“ angerufen
Dass Pilnacek das Haus kurz nach dessen gemeinsamer Heimkehr verlassen habe, habe sie nicht mitbekommen, gab P. an. Als Wurm und P. die Abwesenheit Pilnaceks dann in der Früh registriert hätten, habe sie versucht, einige Polizisten zu erreichen. Auf spätere Nachfrage der ÖVP hielt P. fest, dass die Initiative zur Suche von ihr ausgegangen sei. In ihrer „Verzweiflung“ habe sie Takacs angerufen, dieser habe zur Suche geraten.
Im Zuge der Suche seien sie zum Auffindungsort gekommen, sie hätten die Leiche gesehen. Dann habe sie wieder mit Takacs telefoniert, sie habe ihm vom Leichenfund berichtet. Sie sprach von einem Tag „emotionalen Ausnahmezustands“. Pilnaceks Laptop, der in Rossatz verblieb und der Witwe nicht wie die übrigen Gegenstände, etwa Handy, Schüssel und Geldbörse, ausgehändigt wurde, habe sie gegenüber Sobotka nie erwähnt, so P.
Viel Blödsinn gesprochen“
Im Zusammenhang mit dem Verbleib von Pilnaceks Laptop gibt es Ermittlungen, in denen auch P.s Aussagen bei Einvernahmen weiter geprüft werden. Zu ihren anfänglichen Falschaussagen zum Verbleib des Laptops sprach sie von einem „Fehler“, den sie später gestanden habe. Sie habe sich von anderen Leuten beeinflussen lassen, auch von Wurm, „die immer wieder Dinge erfunden“ habe – durch diese sei vieles in Verschwörungstheorien gekippt, auch in Zusammenhang mit „Wahrsagern“. Generell sei „viel Blödsinn“ gesprochen worden.
Die SPÖ fragte zur Einvernahme auf der Polizeiinspektion Mautern. Ob sie als „Zeugin“ einvernommen worden sei, könne sie nicht mehr sagen – auch nicht, ob sie über ein Ermittlungsverfahren aufgeklärt worden sei – sie verwies auf den „Schockzustand“. Damals seien auch die Habseligkeiten Pilnaceks Thema gewesen. Später seien diese abgeholt worden, nach dem Laptop sei nicht gefragt worden.
P.: Kein Gespräch von Takacs zu Laptop
Bundespolizeidirektor Takacs habe sich „am Tag des Ablebens und am Tag danach“ erkundigt, wie es ihr gehe, so P. auf Fragen der Grünen. Die Habseligkeiten seien seinerseits nicht Thema geworden, sondern „unsererseits“. Er habe gesagt, dass die Sachen den Angehörigen gehören und diese auszuhändigen seien. Dass sie Gegenstände verschwinden lassen solle, habe ihr Takacs nicht geraten – das habe sie in der Einvernahme falsch angegeben.
Das sei passiert, weil das so eine „wahnsinnige, irre Zeit“ gewesen sei. Hier hakte auch die FPÖ ein und thematisierte ein Treffen gut eineinhalb Monate nach Pilnaceks Tod. Mit dabei waren neben P. und Wurm der Journalist Michael Nikbakhsh, der Lobbyist Peter Hochegger und ein Unternehmer. Hier wurden P. Passagen vorgelegt und sie wurde ersucht, ihre eigenen Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.
Auch mit Sobotka Laptop nie Thema
Mit Takacs über den Laptop gesprochen zu haben, stimme auch hier nicht, gab sie etwa an. Auf SPÖ-Nachfrage stellte sie klar, mit Sobotka nie über den Laptop gesprochen zu haben. FPÖ-Fraktionschef Christian Hafenecker sagte nach dem Durchgehen des Transkripts, es stimme ein „Großteil“ des Gesagten, „außer es betrifft Herrn Takacs oder Herrn Sobotka“, konkret also, dass P. in deren Zusammenhang im Ausschuss falsche Angaben eingestand.
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