The 7 deadly
Автор: ANDRINA - Musik für Herz und Seele
Загружено: 2026-03-02
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Die Idee der *sieben Todsünden* stammt aus der christlichen Moraltradition der frühen Kirche und wurde im Mittelalter besonders durch den Theologen Thomas von Aquin systematisch beschrieben. Sie sollten keine einzelnen Taten aufzählen, sondern **Grundhaltungen**, aus denen viele andere Fehlhandlungen entstehen können. Die sieben klassischen Todsünden sind: Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Habgier, Völlerei und Wollust.
Stellt man sich einen Spaziergang durch die moderne Welt vor, begegnet man ihnen noch immer – nur oft in anderer Form. *Hochmut* zeigt sich heute etwa in der Überzeugung, immer recht zu haben oder sich über andere zu stellen. *Neid* findet sich leicht in sozialen Netzwerken, wenn Menschen ihr Leben mit den scheinbar perfekten Bildern anderer vergleichen. *Zorn* äußert sich häufig in aggressiven Debatten oder anonymen Beschimpfungen im Internet. *Trägheit**, früher vor allem geistige oder moralische Gleichgültigkeit, erscheint heute oft als Gleichgültigkeit gegenüber gesellschaftlichen Problemen oder als passives Konsumieren ohne Engagement. **Habgier* erkennt man in maßlosem Streben nach Besitz oder Gewinn, während *Völlerei* nicht nur übermäßiges Essen meint, sondern generell ein Übermaß an Konsum. Schließlich steht *Wollust* für eine Haltung, in der Menschen oder Beziehungen nur noch als Mittel zur eigenen Befriedigung gesehen werden.
So wirken die alten Begriffe der sieben Todsünden bis heute wie ein moralischer Spiegel: Sie beschreiben weniger einzelne Verfehlungen als menschliche Neigungen, die sich – egal in welcher Epoche – immer wieder neue Formen suchen.
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