J. S. Bach: Orgelwerke 3 | Herbert Collum | Silbermann-Orgel Reinhardtsgrimma | Eterna 1969
Автор: Martin H.
Загружено: 2025-05-27
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† In memoriam Herbert Collum ( * 18. Juli 1914 in Leipzig; † 29. April 1982 in Dresden) †
https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert...
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Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Toccata und Fuge d-Moll BWV 565
00:01 Toccata
02:42 Fuge
09:32 Concerto IV C-Dur BWV 595
Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542
14:03 Fantasie
22:15 Fuge
Pastorale F-Dur BWV 590
28:39 1. Satz
31:24 2. Satz
34:27 3. Satz
37:39 4. Satz
41:46 Partite diverse sopra: O Gott, du frommer Gott BWV 767
Herbert Collum – zur Person: (Quelle: https://saebi.isgv.de/biografie/Herbe...)
Herbert Collum war einer der führenden deutschen Organisten und Cembalisten des 20. Jahrhunderts und hat neben seiner internationalen Tätigkeit v.a. das Dresdner Musikleben im kirchlichen wie im weltlichen Rahmen in den 1930er- bis 1980er-Jahren entscheidend mitgeprägt. Sein Hauptinteresse galt neben dem Werk Johann Sebastian Bachs, das er regelmäßig zyklisch wie auch in Einzelaufführungen interpretierte, dem Schaffen Max Regers und der Zeitgenossen. Sein eigenes, vielseitiges kompositorisches Œuvre, das aus lebendiger Musizierpraxis hervorwuchs, leugnet wie das seines Lehrers Johann Nepomuk David nicht die Auseinandersetzung mit der Bachschen Musik, ohne jedoch in neobarocker Kontrapunktik zu erstarren. Im Mittelpunkt des vokalen Schaffens standen geistliche Themen wie das zentrale Werk der Johannespassion. Unter den Orgelkompositionen nimmt der 1950 uraufgeführte „Totentanz“ - in seiner herben Expressivität eine Reminiszenz an den Untergang Dresdens im Zweiten Weltkrieg - die wichtigste Stellung ein. Doch nicht nur von nachdenklichem Ernst erfüllte Werke, auch unterhaltsame, geistreiche Spielmusiken wie die meisten seiner Instrumentalkonzerte gehören zum Bild Collums.
Er studierte 1930 bis 1934 am Kirchenmusikalischen Institut des damaligen Leipziger Landeskonservatoriums bei Karl Straube und Günther Ramin (Orgel), Carl Adolf Martienssen (Klavier), Kurt Thomas (Chordirigieren) und Johann Nepomuk David (Komposition). Bereits 1928 bis 1932 vertrat er den Organisten der Leipziger Matthäikirche, Max Fest, 1932 bis 1935 Günther Ramin an der Thomaskirchenorgel. Am 1. April 1935 wurde Collum als Nachfolger des blinden Bernhard Pfannstiehl Kreuzorganist in Dresden und als solcher engster künstlerischer Mitarbeiter des Kreuzchors unter Rudolf Mauersberger und nach dessen Tod ab 1971 unter Martin Flämig. 1935 wurden die Dresdner Collum-Konzerte ins Leben gerufen, in denen Collum solistisch und kammermusikalisch, im Verein mit Musikern der Staatskapelle und Philharmonie, als Organist, Cembalist, Pianist und nicht zuletzt als Dirigent hervortrat. 1946 begründete er den Collum-Chor, der diese künstlerische Arbeit im Hinblick auf Interpretationen von Vokalwerken bereicherte. Konzertreisen führten ihn in viele europäische Länder. Er machte zahlreiche Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen, u.a. auf Silbermann-Orgeln. Auch pädagogisch war er tätig, so 1949 bis 1961 als Dozent für Orgelspiel an der Kirchenmusikschule Berlin-Spandau, 1956 bis 1958 an der Dresdner Musikhochschule, an der er 1964 die Leitung einer Cembaloklasse übernahm. Der 1960 mit dem Professorentitel geehrte Herbert Collum wurde 1964 in die Jury des Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig berufen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert...
Eterna
LP, 1969
Quelle: https://archive.org/details/bach-Orga... (unbearbeitet)
Discogs: https://www.discogs.com/de/release/15...
s.a. • Toccata and Fugue in D Minor, BWV 565: Toc...
Bild rechts: Jörg Blobelt creator QS:P170,Q28598952 (https://commons.wikimedia.org/wiki/Fi..., „20191031110DR Reinhardtsgrimma (Glashütte) Dorfkirche Orgel“, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/...
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