OSTERWITZ (A-DL) Geläute der Pfarr- und Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Mutter Gottes
Автор: Josefglocke
Загружено: 2025-02-02
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Es läuten die Glocken der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Osterwitz in der Weststeiermark.
Die Kirche Maria Osterwitz wurde 1382 erstmals erwähnt und nach Zerstörung 1480 spätgotisch wiederaufgebaut. Barocke Seitenschiffe folgten wohl 1749, eine Kapelle 1720.
Nach erneuter Zerstörung 1532 wurde sie 1534 wieder geweiht. Seit 1680 gilt die Marienstatue als wundertätig. Die Pfarre trägt seit 2015 den Namen „Maria Osterwitz“.
Der Bau umfasst einen hohen Chor mit Kreuzrippengewölbe, ein Netzrippengewölbe im Langhaus und barocke Seitenschiffe. Zur Ausstattung zählen ein klassizistischer Hochaltar (um 1780), Rokoko-Seitenaltäre und eine Pietà um 1500. Die Hopferwieser-Orgel von 1937 wurde 2012 durch ein neues Instrument mit 866 Pfeifen ersetzt. Eine Vitrine zeigt den „karantanischen Lichtstein“, einen marmorner Schalenstein mit sieben Vertiefungen, vermutlich für Öllampen genutzt.
1513 erhielt die Kirche ihre erste Glocke, diese dürfte sich wohl bis zum Umguss 1947 erhalten haben. 1902 wurde eine große Glocke vom Bauern Thomas Rempitsch gespendet und von der Gießerei Hilzer in Wiener Neustadt gegossen. Zum Zwischenkriegsgeläute ist nichts bekannt. Die heutige große, das Geläute fundierende Glocke, wurde 2003 als Umguss der sog. "Wallner-Pummerin" gegossen und bereichert das Geläute durch ihren markigen und kräftigen Klang.
Glocke 1:
Name: Friedensglocke
Schlagton: e'-3
Gewicht: 1150 kg
Durchmesser: ca. 120 cm
Inschrift:
Mantel: FRIEDE SEI MIT EUCH, LK 24, 36
Flanke: FRIEDE ❊ EIPHNH ❊ PAIX ❊ ❊ ❊ SALAM ❊ MИP ❊ PAX ❊ MIR ❊ BÉKE ❊ FRED ❊ SHALOM ❊
Abbildungen: Friedenstaube, Gießerzeichen
Glocke 2:
Schlagton: g'-1.5
Gewicht: 579 kg
Durchmesser: 99 cm
Inschrift:
Mantel: I. GUSS MCCCCCXIII / UMGUSS MCMXLVII
Schulter: ließ sich nicht ermitteln aufgrund zu starker Verschmutzung der Inschriften, offensichtlich Umguss einer älteren Glocke, hat neugotische Verzierungen.
Abbildungen: Gießerzeichen
Glocke 3:
Name: Kriegsgedächtnisglocke
Schlagton: h'+2.5
Gewicht: 302 kg
Durchmesser: 80 cm
Inschrift:
Schulter: HL. MUTTER, NIMM DIE TOTEN ALL, ZU DIR IN DEINEN LICHTEN HIMMELSSAAL
Flanke: KRIEGSGEDÄCHTNISGLOCKE DES II. WELTKRIEG IM HEILIGEN JAHRE 1950.
Abbildungen: Hl. Maria über Friedhof, Gießerzeichen
Glocke 4:
Name: Florianiglocke
Schlagton: d"+2.5
Gewicht: 177 kg
Durchmesser: 67 cm
Inschrift:
Schulter: HL. FLORIAN, BITTE FÜR UNS!
Abbildungen: Hl. Florian, Gießerzeichen
Gießer & Gussjahr:
1 - Rudolf Perner, Passau 2003 (Umguss der "Wallner-Pummerin" von Grassmayr 1977)
2 - Johannes Grassmayr, Innsbruck 1947 (Umguss einer Glocke von 1513)
3/4 - Johannes Grassmayr, Innsbruck 1950
Ich bedanke mich bei @Glockenmike015 für die Organisation, sowie bei Pfarrer István Holló für die Ermöglichung der Aufnahme!
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Quellen:
Wernisch, Jörg: Glockenverzeichnis von Österreich
https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrki...
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