Die Schleifung der Festung Luxemburg und eine neue Dynastie (1867-1915)
Автор: Musée Dräi Eechelen
Загружено: 2020-12-16
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Infolge der Auflösung des Deutschen Bundes 1866 erheben sowohl Preußen durch die Garnison als auch der französische Kaiser Napoleon III. Ansprüche auf den Erwerb der Festung. Der Statthalter des Königs der Niederlande in Luxemburg, Prinz Heinrich, bringt eine luxemburgische Garnison und die Neutralität des Großherzogtums ins Spiel. Angesichts eines drohenden preußisch-französischen Konfliktes wird 1867 eine europäische Konferenz in London einberufen, die die Idee weitertreibt und beschließt, dass die Festung geschleift und Luxemburg neutral werden soll. Vertretern der sechs europäischen Großmächte Großbritannien, Frankreich, Preußen, Österreich, Italien und Russland unterzeichnen am 11. Mai 1867 den Vertrag von London. Am 9. September 1867 verlassen die letzten preußischen Truppen die Festung. Arsenale und Magazine werden geräumt, Kanonen, Pulver und andere Waffen auf preußisches Gebiet verbracht, veraltetes Material wird öffentlich versteigert.
Die äußerst kostspieligen Schleifungsarbeiten beginnen mit den Durchbrüchen für die großen Ausfallstraßen in der Oberstadt, wie die Avenues Monterey und Porte Neuve. Bollwerke werden gesprengt und Gräben mit dem Abraum verfüllt. Bauholz, Türen, Steine, Eisen werden verkauft oder finden in Neubauten Verwendung. Es dauert ganze 16 Jahre, um in einem organisatorischen Kraftakt 400 Jahre Baugeschichte der Festung größtenteils verschwinden zu lassen. Am 22. Mai 1883 wird die Schleifung mit einem feierlichen Akt beendet.
Nach der erfolgten Neutralitäts- und Unabhängigkeitserklärung Luxemburgs wird die Verfassung 1868 ein 4. Mal geändert. Der König-Großherzog behält aber weiterhin weitreichende Befugnisse: er übt die Exekutivgewalt aus und bleibt Mitinhaber der Legislative.
1890 wird Adolphe von Nassau im Alter von 73 Jahren Großherzog von Luxemburg. Damit ist die seit 1815 bestehende Personalunionzwischen den Niederlanden und Luxemburg gelöst. Sein Sohn Wilhelm IV. übernimmt 1905 die Regierungsgeschäfte. Der Großherzog überlässt seinem Staatsminister Paul Eyschen (1888 – 1915) alle wichtigen politischen Entscheidungen. Im Schulwesen und in der Sozialpolitik setzt sich Eyschen für zahlreiche Reformen ein.
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