Wirtschaftswende - Infotrailer zu meinem Buch
Автор: Hans Holzinger
Загружено: 2024-05-02
Просмотров: 28
Описание:
Ein anderes Wirtschaften ist nötig und es ist auch möglich. Mein Buch macht deutlich, dass es mittlerweile zahlreiche Transformationsansätze gibt, und es beschreibt, wie die Wirtschafts- und Wohlstandswende gelingen könnte. Im Video werden einige Grundaussagen sowie ein Überblick über den Inhalt wiedergegeben.
„Eine moderne Bedarfsökonomie, die (wieder) den Gebrauchswert der Güter in den Mittelpunkt stellt, würde uns nicht schlechter leben lassen, aber zukunftstauglich.“ (Hans Holzinger)
Wirtschaftswende. Transformationsansätze und neue ökonomische Konzepte im Vergleich. München: oekom 2024.
ISBN: 978-3-98726-102-2 Softcover, 416 Seiten
Euro 24,- [D], 24,50 [A]
Erscheinugsdatum: 2. Mai 2024
Zum Inhalt
In Abschnitt I „Befunde“ wird argumentiert, dass zukünftige Wirtschafts- und Lebensmodelle sich in den noch alten Strukturen ausbreiten und damit anwachsende Attraktivität gewinnen können („Das Neue bricht sich Bahn“). Es wird mit dem Blick von Außerirdischen gezeigt, wie stark wir derzeit in nicht nachhaltigen und ungerechten Strukturen verhaftet sind („Die Welt ist aus den Fugen“) und dass es eine Vielzahl an Ansätzen gibt, diesen Zustand auch empirisch zu fassen („Eine planetare Buchhaltung“).
In Abschnitt II „Grundlagen des Wirtschaftens“ werden die zentralen Aspekte und Treiber des Wirtschaftens dargestellt: die Rolle von Produktionsweisen und Technik, die Rolle und der Wandel von Arbeit, die Bedeutung von Geld als Wertzumesser und Ermöglicher, die Rolle von Energie und Stoffen, schließlich die Treiber Wachstum und Konsum.
In Abschnitt III „Transformationsansätze“ werden institutionelle Reformvorschläge sowie praktische Neuansätze für die Energie-, Stoff-, Mobilitäts-, Stadt-, Arbeits-, Sozial- und Ernährungswende ebenso skizziert wie Vorschläge für die Finanz- und Steuerwende. e Landwirtschaft. In den Wendekapiteln fndet man auch wneiger bekannte Vorschläge wie ein Erbe für alle oder Zeitbanken.
In Abschnitt IV „Makroökonomische Wirtschaftskonzepte“ werden drei Stränge von Neuansätzen vorgestellt: Green-Growth-, Degrowth- sowie postkapitalistische Ansätze. Beschrieben werden die Green Deal-Konzepte der EU sowie aus den USA sowie der ökokeynesianische Ansatz des Ökonomen Stephan Schulmeister ebenso wie Postwachstumsansätze etwa von Jason Hickel, Niko Paech oder Kate Raworth, aber auch ökosozialistische Ansätze bzw. Konzepte einer modernen Rationierungswirtschaft, wie sie beispielsweise Ulrike Herrmann vorschlägt. Diese neuen ökonomischen Erzählungen sollen helfen, den Status quo als nicht naturgegeben hinzunehmen.
Im letzten Kapitel werden Schlussfolgerungen aus den skizzierten Neuansätzen gezogen, wobei der Autor auf Erkenntnisse der Transformationsforschung zurückgreift. Die Stärke der Green Growth-Ansätze sieht Holzinger in den noch lange nicht ausgeschöpften technologischen Potenzialen einer grünen Wende. Doch diese werden nicht reichen, um ein klimaneutrales Wirtschaften sowie eine drastische Reduzierung des Ressourcenverbrauchs hinzukriegen, argumentiert er mit der Postwachstumsbewegung. Ökosozialistische Konzepte erkennen zwar die Größe der notwendigen Transformation, die Vergesellschaftung der Produktion sei aber keine Gewähr, nachhaltiger zu rpdiuzieren, so Holzinger. Plausibel erscheint ihm ein Wirtschaften, das die Stärke frier Märkte nutzt, sich aber wieder stärker an den Grundbedürfnissen ausrichtet und den Wachstumszwang überwindet. Ob dies das Ende des Kapitalismus oder nur seine Zügelung erfordert, soll ein pragmatischer Suchprozess weisen.
Ausblick: „Eine moderne Bedarfsökonomie, die (wieder) den Gebrauchswert der Güter in den Mittelpunkt stellt, würde uns nicht schlechter leben lassen, aber zukunftstauglich. Vielleicht erhält das bereits in den 1970er Jahren diskutierte System einer „dualen Wirtschaft“ mit einem stark ausgeweiteten öffentlichen bzw. gemeinwohlorientierten Sektor bei gleichzeitiger Schrumpfung der ökologisch destruktiven Sektoren angesichts der aktuellen Krisen, die den Staat rehabilitieren, neue Umsetzungschancen? Der Shareholder-Value-Kapitalismus würde zurückgedrängt, die Marktwirtschaft (wieder) Fuß fassen. Ein Selbstläufer ist das freilich nicht. Notwendig sind zivilgesellschaftlicher Druck, die Dekonstruktion von Mythen, etwa in Bezug auf die scheinbare Alternativlosigkeit des gegenwärtigen Systems, und damit auch mehr öffentliche Diskurse über Neuansätze. Das Buch versteht sich als Beitrag dazu.“
Повторяем попытку...
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео
-
Информация по загрузке: