RAILWAY & urbex - Fallersleben - MUNA Lehre
Автор: history-urbex
Загружено: 2023-11-18
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Die Schuntertalbahn als ehemalige Bahnstrecke Braunschweig–Fallersleben war eine knapp 20 Kilometer lange Nebenbahn im Osten des heutigen Niedersachsen. 1998 wurde sie durch die Weddeler Schleife abgelöst.
Die Bahn wurde von der privaten Braunschweigischen Landeseisenbahngesellschaft (BLE) gebaut, um den damals ländlich geprägten Nordosten des Herzogtums zu erschließen. Mit dem ersten Teilstück, das ab 1901 befahrbar war, wurde der BLE-Bahnhof „Braunschweig Nord“ mit dem Bahnhof „Gliesmarode West“ (später: „Braunschweig Ost“) verbunden und eine Verbindung zur ebenfalls privaten Braunschweig-Schöninger Eisenbahn hergestellt. 1902 folgte die Verlängerung bis Flechtorf. Von dort konnte ab 1904 bis Fallersleben weitergefahren werden.
An der Strecke gab es vereinzelt Nebengleise, welche im dritten Reich zu militärischen Zwecken errichtet worden.
Am Ostrand von Ehmen wurde ein 22 ha großes Areal für ein Flug-Tank-Lager erschlossen. Es versorgte den Fluhafen Braunschweig über eine unterirdische Pipeline mit Treibstoff. Es lag entlang der damaligen Reichsbahnstrecke. Über diese Strecke konnte die Heranführung der Baumaterialien geleistet werden. Sie war später auch wichtig für die Zuführung der Kesselwaggons, mit denen die Treibstoffe überwiegend umgeschlagen wurden.
Am Westrand des Geländes entstand der Betriebsteil mit Kesselwagen-Bahnhof, Lokschuppen und Feuerwache. Auch Faßhallen zur Lagerung leerer Benzinfässer wurden hier errichtet.Anfang 1939 lief der B etrieb an. Die Bereitstellung der Kraftstoffe dauerte bis ins Jahr 1945 weitgehend ungestört an. Es verließen täglich bis zu zwei komplette Züge mit Kesselwaggons die Anlage Richtung Endabnehmer.
Die "Munitions-Heeres-Anstalt" wurde ab 1935 im Waldgebiet "Kampstüh" östlich von Lehre errichtet. Vom Bahnhof Lehre zweigte die Anschlußbahn in östliche Richtung ab. Es gab bis Kriegsende sogar ein eigenes Personenzugpaar Braunschweig-Lehre-Muna für die dortigen Arbeiter. In der Muna selbst waren in den Kriegsjahren 2 Dieselloks der Baureihe V36 für die umfangreichen Rangieraufgaben stationiert. Auch nach dem Krieg verkehrten hier noch Züge, da die Alliierten das Munitionslager per Schiene räumten. Später übernahm die Bundeswehr das Gelände, nutzte allerdings die Anschlußbahn nicht mehr.
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