BUCH IN TIROL (A) - Pfarrkirche St. Margaretha
Автор: Orgelix
Загружено: 2011-05-31
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Описание:
Disposition: d' - e' - fis' - a' - c''
Giesser: Oberascher (1, 2, 3, 4); Grassmayr (5)
Jahr: 1948 (1, 2, 3, 4); 1923 (5)
Die Gemeinde Buch erstreckt sich am südlichen Innufer von Tuft bis Rotholz und besteht aus den Weilern Buch, St. Margarethen, Maurach, Rotholz und Troi. Die Weiler im Tal gehen sicherlich auf die Zeit um 500 n. Chr. zurück, als die Landnahme durch die Bajuwaren erfolgte. Diese Weiler und die Ausbausiedlungen im Mittelgebirge hatten eine rein bäuerliche Struktur und standen jahrhundertelang im Schutz unter der Herrschaft der mächtigen Herren von Rottenburg, die auf der gleichnamigen Burg oberhalb Rotholz ihren Sitz hatten und zugleich Inhaber des Landgerichtes Rottenburg waren. Dieser Gerichtsbezirk reichte von Wiesing bis Jenbach und von Buch bis Schlitters im Zillertal.
Mitten in einem schönen Mischwald steht heute nur noch die Ruine dieser einstmals so ausgedehnten und stolzen Burg. Der letzte Rottenburger, Heinrich VI. strebte nach der landesfürstlichen Macht, mußte sich aber nach hartem Kampf mit Herzog Friedrich von Tirol geschlagen geben.
Nach dem endgültigen Verfall der Rottenburg wurde das Gericht in das Schloß Rotholz verlegt. Heute gehört das Schloß Rotholz dem Land Tirol. Es beherbergt seit dem Jahre 1879 eine landwirtschaftliche Lehranstalt.
Ersten Aufschwung nahm Buch im 15. Jahrhundert, als am Ringenwechsel Bergbau auf Silber und Kupfer betrieben wurde. Halden und zahlreiche Stollen oberhalb von Troi erinnern noch heute an diese Zeit, in der zahlreiche Bergknappen sich hier ansiedelten. In der Blütezeit des Bergbaues wurde es daher notwendig, die Pfarrkirche von St. Margarethen zu vergrößern.
Erstmals 1337 in einer Vermächtnisurkunde der Rottenburger erwähnt, wurde sie bis 1493 von der Pfarre Vomp aus betreut. Damals stand die Kirche auf einer Insel, die beiderseits vom Inn umflossen wurde.
Während der Tiroler Freiheitskriege wurde St. Margarethen arg in Mitleidenschaft gezogen. Im Kriegsjahr 1809 wurden 54 Gebäude und die Kirche ein Raub der Flammen, als durchmarschierende Soldaten Feuer legten, weil sie vom Wald aus beschossen worden waren. Die ausgebrannte Kirche wurde im klassizistischen Stil wiederhergesellt. Die Fresken im Inneren stammen von Johann Entfelder.
Zum Geläut selbst ist zu sagen, dass die Disposition in Tirol einmalig ist! Die Anlage ist in einem tip top Zustand und verdankt dies dem Engagement eines Teams um einen pensionierten Ingenieur der ehem. Jenbacher Werke!
Anhand von Spuren am Glockenstuhl wurden Die Glocken auf 12 Uhr geläutet!
Bedanken möchte ich mich ganz herzlich beim Mesner für alles!
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