AfD-Schauprozess: Mit Widerspruch tun sich Linke schwer
Автор: FOCUS online
Загружено: 2026-02-22
Просмотров: 34706
Описание:
#derschwarzekanal #afd #verbot
Im Thalia-Theater wurde ein fiktives AfD-Verbot verhandelt. Als ein geladener Publizist für die Verteidigung auftrat, gab es Buhrufe im Publikum. Für FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer der Beweis, wie schwer sich Linke mit offenem Widerspruch tun.
Im Hamburger Thalia-Theater inszenierte der Schweizer Regisseur Milo Rau einen fiktiven "Prozess gegen Deutschland". Verhandelt wurde ein mögliches Verbot der AfD.
Den Vorsitz führte die frühere SPD-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin. Geladen waren unter anderem die frühere AfD-Chefin Frauke Petry und der Bild-Kolumnist Harald Martenstein. Am Ende entschied die Jury: vorerst kein Verbot.
Doch entscheidender als das Urteil war, was im Saal geschah, so FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer im Podcast "Der schwarze Kanal".
Martenstein hielt ein leidenschaftliches Plädoyer gegen ein Parteiverbot – und wurde vom überwiegend linken Publikum ausgebuht. Für Fleischhauer war es "eine Rede in Verteidigung der Demokratie", in der noch einmal an Fakten erinnert wurde.
Die FOCUS-online-Debatte: "Neue Linke Aristokratie suhlt sich in Selbstgerechtigkeit"
Etwa daran, "dass wir von einer Partei reden, die im Westen im Augenblick von 20 bis 25 Prozent der Leute gewählt wird und im Osten von 35 bis 40." Wer sie verbiete, setze die klassische Demokratie ab.
Besonders entlarvend aus Sicht Fleischhauers: Martenstein zitierte "ganz schlimme Zitate". Empörung im Saal.
Dann die Auflösung. "Du hast gedacht, das ist irgendsoein Hinterzimmer in der AfD. Nein, das waren alles Franz-Josef-Strauß-Zitate."
Weiter erklärt Fleischhauer: "Franz Josef Strauß saß neben Willy Brandt im Kabinett, ohne dass sie sich an die Gurgel gegangen sind." Brandt sei schließlich nicht als Nazi bekannt.
Martenstein brachte es auf den Punkt: "Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist ein historischer Analphabet."
Doch viele täten sich schwer, Argumente der Gegenseite auszuhalten, meint Fleischhauer. "Cancel Culture funktioniert ja auch." Sie sei eine "Methode der Machtsicherung". Ein Parteiverbot sei "die ultimative Cancel Culture".
Bei einer Partei, die sich in der Bevölkerung etabliert habe, stoße auch dieses Instrument an Grenzen. Wer Gegner "einfach nicht an den Tisch" lasse, wirke am Ende "hilflos und ohnmächtig", sobald Argumente gefragt seien.
Dann bleibt nur noch eines: Buhrufe.
Повторяем попытку...
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео
-
Информация по загрузке: