Elbing Land an der Weichsel
Автор: Freies Westpreußen
Загружено: 2012-11-05
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Описание: Schon bevor der Deutsche Orden nach Preußen kam, hatten Lübecker Kaufleute in Elbing mit dem Bau einer Handelssiedlung begonnen. Vor 1238 wurde die Stadtpfarrkirche St. Nikolai erbaut. 1238 ließ Landmeister Hermann von Balk die Liebfrauenkirche und ein Dominikanerkloster errichten. Bis 1246 erfolgte große Einwanderung von Neubürgern, die vor allem aus Lübeck stammten. Elbing erhielt Lübisches Recht sowie das Privileg, seine eigene Münze zu schlagen. In den Jahren 1251 bis 1309 war Elbing die stellvertretende Hauptstadt des Ordensstaates (Hauptstädte waren damals Akkon und später Venedig) und Sitz der Landmeister von Preußen und des Großspittlers, gleichzeitig Residenz des ermländischen Bischofs Anselm, der hier 1274 starb. In diesem Zeitraum erwarben die Elbinger große Handelsprivilegien bei den Königen von Polen, den Herzögen von Pommern, den skandinavischen Herrschern und sogar bei König Philipp IV. von Frankreich.1367 trat Elbing mit Kulm (Chełmno) und Thorn (Toruń) der Kölner Konföderation bei. Die Kirche zur Heiligen Brigitta von Schweden wurde nach 1379 erbaut. 1397 entstand der Eidechsenbund: Der Aufstand des Adels und der Städte gegen die Herrschaft des Ordens begann. Nach der Schlacht bei Tannenberg wurde Elbing acht Wochen lang von polnischen Truppen besetzt. Polnische Truppen belagerten 1414 das Elbinger Ordensschloss, jedoch ohne Erfolg.Ab 1775 erholte sich Elbing langsam von den Schrecken der Kriege und der Okkupationen. Friedrich II. unterstützte Elbing durch viele Steuererleichterungen und der Handel fing wieder an, zu blühen. Napoléons Truppen besetzten 1807 Elbing und erzwangen innerhalb von vier Tagen eine Kontribution von 200.000 Talern. Am 8. Mai 1807 kam Napoléon I. nach Elbing und hielt eine große Truppenparade ab. Vom Dezember 1812 bis Januar 1813 musste die Stadt nach seinem gescheiterten Russlandfeldzug 60.000 zurückflutende französische Mannschaften, 8.000 Offiziere und 22.000 Pferde ernähren.In der Industriestadt Elbing erhielt die SPD stets die Mehrheit der Wählerstimmen, bei den Reichstagswahlen 1912 sogar 51 %. Laut der preußischen Volkszählung von 1905 waren in den Kreisen Elbing Stadt und Elbing Land 94.065 Personen deutschsprachig und 280 Personen polnisch- bzw. kaschubischsprachig.Aufgrund der Bedingungen des Versailler Vertrags musste Deutschland 1920 den größten Teil Westpreußens an Polen und die ethnisch deutsche, politisch aber von Polen abhängige Freie Stadt Danzig abtreten. Die westlich der Nogat gelegenen Teile des Landkreises fielen an den neuen Danziger Staat. Die Stadt Elbing gehörte zu den Gebieten, die bei Deutschland bleiben konnten und wurde nach Auflösung der Provinz Westpreußen an das benachbarte Ostpreußen angegliedert. Die neu hinzugekommenen westpreußischen Gebiete bildeten dort den Regierungsbezirk Westpreußen, dessen Verwaltungssitz sich in Marienwerder befand, in dem Elbing jedoch die größte Stadt war.Um den 23. Januar 1945 begann die Belagerung Elbings durch die Rote Armee. Die Stadt mit ihrer strategisch wichtigen Lage wurde bis zum 10. Februar hartnäckig verteidigt. Am Ende lagen 60 Prozent der Gebäudesubstanz der Stadt in Trümmern (insgesamt 5.255 Gebäude). Alle Baudenkmäler waren stark beschädigt, nur sechs Häuser in der Altstadt blieben stehen, darunter das Kramer-Zunfthaus und das Postamt. Etwa 5.000 deutsche Soldaten fielen, viele Zivilisten ertranken im Frischen Haff während der panischen Flucht aus der belagerten Stadt.Zwischen 1946 bis 1947 erfolgte die Vertreibung der verbliebenen deutschen Bevölkerung, vor allem in die britische Besatzungszone Deutschlands.Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges hatte die bis dahin zum Deutschen Reich gehörende Stadt rund 100.000 vorwiegend evangelische Einwohner deutscher Nationalität. Nachdem die Stadt im Frühjahr 1945 unter polnische Verwaltung gestellt wurde, erhielt sie die polnische Bezeichnung Elbląg
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