Adelberg-Kloster, Ulrichskapelle, Geläutepräsentation (Turmaufnahme)
Автор: Christus Glocke
Загружено: 2025-07-05
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Präsentiert wird eine Turmaufname des Geläutes der evangelischen Ulrichskapelle auf dem Gelände des ehemaligen Klosters in Adelberg.
Adelberg (bis 1851 Hundsholz) ist eine schwäbische Ortsgemeinde im Landkreis Göppingen und zählt ca. 2000 Einwohner.
Am südlichen Rand befindet sich das ehemalige Klostergelände. Das Kloster Adelberg ist ein ehemaliges im 12. Jahrhundert errichtetes Prämonstratenserstift, welches sich im 14. Jahrhundert zu einem der reichsten Klosteranlagen im württembergischen Herzogtum entwickelte. Im Deutschen Bauernkrieg wurde die Klosteranlage schwer beschädigt und innerhalb der Reformation wieder aufgebaut. Im Jahr 1830 wurde die Klosteranlage schließlich von der Ortsgemeinde Hundsholz aufgekauft und daraufhin das Kloster eingemeindet.
Das einzige heute noch erhaltene, sakrale Gebäude innerhalb der Klostermauern ist die heute evangelische Ulrichskapelle. Der heutige Bau wurde nach einigen Vorgängerbauten in der Zeit von 1501 bis 1507 unter den Äbten Berthold sowie Leonhard Dürr errichtet. Das einschiffige Langhaus schließt sich mit einem spätgotischen, rippengewölbten Chor. Große Besonderheiten stellen die üppigen Wandmalereien, sowie der wertvolle Flügelaltar von Nikolaus Weckmann aus dem Jahr 1511 dar.
Die Kapelle dient der evangelischen Kirchengemeinde Adelberg als Gotteshaus und Raum für besondere Veranstaltungen, außerdem ist sie ein beliebter Ort für Hochzeiten oder Taufen. Mehr zum Kloster Adelberg und der Ulrichskapelle kann man unter folgendem Link erfahren:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Klost...
Der schmale Turm der Ulrichskapelle wurde 1703 errichtet, die barocke Haube folgte im Jahr 1744. Im Turm befindet sich heute ein sehr ungewöhnliches, spannendes und wertvolles Glockenensemble, bestehend aus insgesamt fünf Bronzeglocken. Die drei größten Glocken sind historisch, Glocken 2 und 3 stammen sogar noch aus der Erbauungszeit der Kapelle und gehören somit noch zur Erstausstattung. Vermutlich im Zuge des heutigen Turmbaus erhielt im Jahr 1700 die Kapelle noch eine deutlich größere Glocke. Bis in die 1980er Jahre blieb das Geläute unverändert, bis im Jahr 1982 schließlich aus der Glockengießerei Bachert in Bad Friedrichshall-Kochendorf noch zwei kleinere Glöckchen hinzukamen. So bildet sich heute ein vierstimmiges Zimbelgeläute mit einer tiefen Grundglocke, welches mit kräftiger Lautstärke die umliegenden Klostergebäude beschallt.
GLOCKENDATEN:
Glocke 1: a', Johannes Rosier II. & Francois Mutel 1700, ca. 420 kg, d= 895 mm
Glocke 2: h", Pantlion Sydler/Esslingen 1517, 55 kg, d= 437 mm
Glocke 3: c''', Pantlion Sydler/Esslingen 1507, 43 kg, d= 411 mm
Glocke 4: d''', Gebrüder Bachert/Kochendorf 1982, 38 kg, d= 356 mm
Glocke 5: e''', Gebrüder Bachert/Kochendorf 1982, 30 kg, d= 315 mm
ABLAUF DES VIDEOS:
0:00 Intro mit Drohnenaufnahmen & Teilgeläute a' d''' e'''
1:38 Einzelglocken
1:52 Glocke 5 e'''
3:30 Glocke 4 d'''
5:15 Glocke 3 c'''
7:02 Glocke 2 h"
8:40 Glocke 1 a'
11:00 historisches Geläute
11:23 mittelalterliches Duett h" c'''
13:10 historisches Plenum a' h" c'''
16:05 Vollgeläut a' h" c''' d''' e'''
Diese Aufnahme entstand gesondert.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei @mittagsglocke für die Organisation und den gelungenen Tag, sowie bei Pfarrer Schühle und Frau Weihing für die Ermöglichung der Aufnahmen!
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