31. Januar 1945, vor 80 Jahren überquerten die Sowjets die Oder
Автор: Rosi “aus Tschernitz”
Загружено: 2025-02-01
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Ende Januar 1945 war die Oder zugefroren, als Soldaten der Roten Armee sie überquerten und nach Brandenburg gelangten. In Kienitz an der Oder wurde am Freitag daran erinnert. Das Dorf ist ab jetzt auch Teil der Europäischen Route der Befreiung.
Bei einer Gedenkveranstaltung ist am Freitag in Kienitz (Märkisch-Oderland) der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht sowie an die Befreiung durch die Rote Armee vor 80 Jahren erinnert worden. Die Gemeinde Letschin im Oderbruch hatte dazu eingeladen.
Traditionell erinnert die Gemeinde am 31. Januar daran, dass die Rote Armee 1945 in Kienitz beim Vormarsch auf Berlin den ersten Brückenkopf am Westufer der Oder errichtete. Die darauffolgende Schlacht um die Seelower Höhen forderte das Leben Zehntausender Soldaten.
Das Gedenken begann mit der Präsentation eines lyrischen Projekts von Schülerinnen und Schülern. Anschließend wurde ein Kranz am Denkmal für die Opfer des Krieges sowie am Panzerdenkmal niedergelegt. An der Veranstaltung nahmen auch der Landrat von Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (SPD), sowie der russische Botschafter, Sergej Netschajew, teil.
Vorstoß überraschte die Anwohner
Vor genau 80 Jahren (31. Januar 1945) eroberte ein Voraustrupp der Roten Armee in den Morgenstunden das Dörfchen Kienitz an der Oder. Es war der erste Ort westlich des Flusses, der von den Truppen erreicht wurde. Die Rote Armee hatte das Wetter auf ihrer Seite – die Oder war zugefroren. Noch am selben Tag konnten die Soldaten einen 20 Kilometer langen Uferstreifen von Gozdowice bis Genschmar erobern und halten. Im Militärjargon spricht man von einem Brückenkopf.
Für das deutsche Militär kam der Vorstoß genauso überraschend wie für die Zivilbevölkerung. Die Menschen in Kienitz gerieten damals zwischen die Fronten und konnten nicht rechtzeitig fliehen. "Die Russen sind da, die Russen sind da. Natürlich haben wir alle Riesenangst gehabt", erinnert sich der Anwohner Rudi Schulz. 1945 war er acht Jahre alt.
Schulz erlebte bange Stunden mit Mutter und Tante im Kellerversteck, wie er sagte. "Wir haben uns alle drei umarmt und dachten: 'Jetzt ist es so weit'." Sie wurden entdeckt, aber nicht getötet. Als es hieß, der deutsche Gegenangriff beginnt, rannten die Kienitzer in den Hafen und versteckten sich auf Schiffen. Dann fielen Bomben aus deutschen Flugzeugen. "Da sind viele Kienitzer tödlich verletzt, 26 wurden später beerdigt. Ich selbst habe auch einen Splitter im Oberschenkel", so Schulz.
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