Jan de Lublin: De profundis - Aus tiefer Not - Rainer Noll an der Stertzing-Orgel (1702) Büßleben
Автор: Rainer Noll
Загружено: 2020-11-17
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Rainer Noll spielt De profundis - Luthers "Aus tiefer Not" - eines unbekannten Komponisten aus der Sammlung des Johannes de Lublin (begonnen 1538) auf der mitteltönig gestimmten Stertzing-Orgel (1702) in St. Petri Erfurt-Büßleben - aufgenommen am 2.11.2020 via "Hauptwerk-Sampleset".
Registrierung: Melodie (Sopran) auf dem Oberwerk (I): Rohrflöth 8' + Octav 4' + Octav 2' + Sesqaltera 2f (Cornett-Klang) - Begleitung auf dem Brustwerk (II): Traversa 8' + Principal 4' - Pedal: Octav 8'
"Die in dem Satz bisweilen auftretenden Parallelen sind gewiss keine Ungeschicklichkeiten, sondern sind wohl ähnlich wie die berühmten durch Vorhaltwirkungen abgeschwächten Isaac-Quinten beabsichtigt." (der Herausgeber Jos Harro Schmidt in den Erläuterungen)
Jan z Lublina (auch: Joannis de Lublin, Johannes de Lublin, Johannes von Lublin, * um 1490 in Lublin; † um 1550 in Kraśnik) war ein polnischer Komponist, Organist und Chorleiter. Er war als Kanoniker Mitglied des Ordens der Augustiner-Chorherren in Kraśnik. Sein Name ist auf dem Einband einer handschriftlichen Orgel-Tabulatur vermerkt, die heute in Krakau aufbewahrt wird; da heißt es: „Tabulatura de Joannis de Ljublyn Canonic Regularium de Crasnyk 1540“. Die erwähnte Tabulatur umfasst 520 Seiten, wobei 16 Blatt verloren gegangen sind; sie gilt als die umfangreichste aller heute bekannten Tabulaturen für Tasteninstrumente aus dem 16. Jahrhundert. Auffallend ist an dieser Tabulatur das außerordentlich hohe Niveau der Werke. (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_z_L...)
Text und Melodie des Liedes stammen von Martin Luther (nach Psalm 130):
1) Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen.
Dein gnädig Ohr neig her zu mir und meiner Bitt es öffne;
denn so du willst das sehen an,
was Sünd und Unrecht ist getan,
wer kann, Herr, vor dir bleiben?
2) Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben;
es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten Leben.
Vor dir niemand sich rühmen kann;
des muss dich fürchten jedermann
und deiner Gnade leben.
3) Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen.
Auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort.
Das ist mein Trost und treuer Hort;
des will ich allzeit harren.
4) Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen,
doch soll mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht noch sorgen.
So tu Israel rechter Art,
der aus dem Geist geboren ward,
und seines Gottes harre.
5) O bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade.
Sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade.
Er ist allein der gute Hirt,
der Israel erlösen wird
aus seinen Sünden allen.
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