Jewgenij Lwowitsch Schwarz - Der Drache - Hörspiel (1963)
Автор: Lev Zorik
Загружено: 2025-11-20
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archive.org
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Bildquelle: Pinterest - Fadly Romdhani / Tadly (?)
Vorlage: Der Drache (Märchen, russisch)
Übersetzung: Dorothea Müller
Bearbeitung (Wort): Jörg Franz
Komposition: Heinrich Josef Konietzny
Technische Realisierung: Eduard Kramer, Irma Müller
Regieassistenz: Christa Frischkorn
Regie: Peter Arthur Stiller
Weitere Mitwirkende:
Sprecher/Sprecherin -- Rolle/Funktion
Curth A. Tichy -- Der Kater
Jürgen Goslar -- Lanzelot
Heinz Stoewer -- Scharlemann
Gertrud Roll -- Elsa
Herbert Fleischmann -- Drache I
Johannes Killert -- Drache II
Hans Heinz Klüfer -- Drache III
Walter Richter -- Der Bürgermeister
Lothar Rollauer -- Heinrich
Peter Arthur Stiege --
Friedrich Otto Scholz --
Helmut Woestmann --
Martin Arnhold --
Günther Diehl --
Harry Naumann --
Hans Joachim Steindamm --
Gerd Berger --
Annegreth Ronald --
Susanne Heym --
Carla Best --
Der Drache hat seinen Tyrannensitz in einer friedlichen Kleinstadt. Die Bürger gehorchen ihm und sehen in ihm die rechtmäßige Obrigkeit. Auch regt sich niemand darüber auf, daß ihm alljährlich eine Jungfrau geopfert werden muß. Als der tatendurstige Lanzelot den Drachen töten und das Mädchene Elsa retten will, muß er einsehen, daß es leichter ist, einen Drachen zu töten, als die Drachensaat der Feigheit und Verantwortungsscheu aus den Herzen der Mitmenschen zu löschen. Seine Märchenkomödie schrieb Schwarz 1943, der "Drache" symbolisierte zunächst Hitler und seine Armee, doch der weitere Verlauf der Handlung spiegelt die politischen Verhältnisse in der Sowjetunion unter Stalin und attackiert damit durch den Märchencharakter ironisch gebrochen Zwangsherrschaft und Totalitarismus ganz allgemein. "Der Drache" durfte zu Lebzeiten des Autors nicht in Russland aufgeführt werden.
Weitere Informationen:
Jewgenij Schwarz, geboren 1896, gestorben 1958, war ein russischer Schriftsteller und Dramatiker. Er studierte bis zur Oktoberrevolution Jura in Moskau und Rostow. Nach Teilnahme am Ersten Weltkrieg und einem abgebrochenen Studium der Rechtswissenschaften in Moskau tingelte er als Schauspieler durch Provinztheater und arbeitete von 1923 bis 1924 für verschiedene Kinderzeitschriften im Donezgebiet und ab 1930 als Theaterautor. Schwarz schrieb ca. 30 Märchenstücke und gebrauchte deren Symbole, Motive und Figuren, um die politischen und ideologischen Verhältnisse seiner Zeit anzuprangern.
Produktions- und Sendedaten
Saarländischer Rundfunk 1963
Erstsendung: 16.10.1963 | SR 1 | 81'30
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