Bahnübergang "Am Weidenbach", Bonn-Pützchen ++ MAN-Triebwagen fährt mitten durch Kirmes, 6/9
Автор: VAHRoyal
Загружено: 2023-12-10
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Vergessen wir die Tristesse vom letzten Mal und die Arbeit auf der Industriebahn, denn:
„Pützchens Maat is anjesaat!“ Und damit sind wir nach unserem Start in Bonn-Beuel nun mitten in Trubel und Vergnügen angekommen. Wobei: nach Aussage eines damaligen Mitarbeiters hat man auf unserer Reise „das längste und größte Fahrgeschäft von Pützchen“ schon genutzt. Eine Bahnlänge on ca. 2,6km bei 10min Fahrzeit mit dem „RSE-Express“ spricht dafür.
Unser Bahnübergang liegt direkt am Haltepunkt „Pützchens Markt“ der Veranstaltung. Früher tangierte die Bahnstrecke das Veranstaltungsgelände nur, einige Zeit wurde auch der Aufbauverkehr der Schausteller teilweise übernommen. Für den werktäglichen Güterverkehr reichten die Lichtzeichen von Pintsch-Bamag aus. Die Anlage im Übergangsbereich von Wohn- zu Gewerbebauten hat zusätzlich Ausleger, welche im Kurvenverlauf und Gefälle für genügend Sichtbarkeit sorgen.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte wuchs die Kirmes über den Bahnübergang hinaus. Diese Erweiterung der Zuwegung um Stände und Buden bewirkte, dass die Bahnstrecke mitten durch das Marktgeschehen führt. Im ganzen Gewirr mit den bunten Lichtern geht die Anlage mit dem Triebwagen ziemlich unter. Wenn sich dann auch noch die Besucher in Strömen über die Gleise bewegen, ist eine zusätzliche Sicherung nötig. Angestellte der RSE und viele Ehrenamtliche sind dann hier als Bahnübergangsposten tätig.
Die Schutzhalttafel am Haltepunkt sorgt für die betriebliche Streckenteilung. Durch sie können zwei Züge parallel verkehren, um in kürzerem Takt mehr Fahrgäste zu befördern. Mehr zum Betriebsablauf gibt es im nächsten Video. Neben ihr ist ein typisches Streckenmerkmal zu erkennen: die Verbindung verschiedenster Schienenformen.
Der Ursprung des ganzen Ereignisses liegt im Wirken der Äbtissin Adelheid um das Jahr 1000.
Damals herrschte eine Dürreperiode, während der sie eine zuverlässige Quelle (rheinisch: ein „Pützchen“) auftat. Zu Lebzeiten angesehen, begannen nach ihrem Tod Wallfahrten zum Grab, die sich später zur Quelle verlagerten. Mit dem dort entspringenden Wasser verursachte Wunderheilungen verstärkten das Ganze und führten letztlich 1966 zur Heiligsprechung. Während es dabei anfangs nur Pilgerspeisungen und Betreuung gab, kamen im Laufe der Jahrhunderte Markttreiben und Gaukelei, im 20. Jahrhundert vermehrt Fahrgeschäfte hinzu. Auf die Tradition und geschichtliche Verbindung bezogen, kann man ohne Übertreibung von der ältesten, deutschen Großveranstaltung sprechen, die auch dieses Jahr mehr als eine Million Besucher angezogen hat; selbst wenn man als historischen Erstvermerk ein Dokument aus dem 14. Jahrhundert anführt.
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