Innovationskraft Deutschland: Altes ganz neu denken lernen - Interview mit Prof. Dr. Ronald Gleich
Автор: Strascheg Institute for Innovation
Загружено: 2019-02-11
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Interview RGL im insurance-magazin von Hoesch und Partner (Ausgabe 2019)
Altes ganz neu denken lernen
Im neuen Magazin „insurance“ von Hoesch & Partner hat Prof. Dr. Ronald Gleich zu den Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und unseren Universitäten Stellung bezogen.
War bislang Silicon Valley das Schlagwort für Innovation und Zukunftstechnologie, so ist lt. Prof. Gleich inzwischen China die erste Adresse. Als Belege dafür nennt er u. a. Netzwerktechnologie und Smartphones von Huawei, Handys von Xiaomi oder auch Alibaba als inzwischen größter E-Commerce-Konzern. Im Gegensatz zum deutschen Maschinenbau, der über Innovationskraft und technologische Führerschaft verfüge, müsse beim Stichwort „digitale Industrie“ noch viel getan werden, um zu den führenden Nationen Amerika und China aufzuschließen. Dazu müsse vorrangig die Auseinandersetzung mit den neuen Technologien gefördert werden.
Die Universitäten und auch die EBS versuchen daher, das Thema „Technologie“ stärker in den Vordergrund zu stellen, damit schon aus den Universitäten heraus die Gründung von Hightechunternehmen gefördert wird. Konkret versucht die EBS das Thema Unternehmensgründungen zum einen in der Forschung zu akzentuieren und zum anderen den Umgang mit Gründungsaktivitäten zu lehren. Zusammen mit der konkreten finanziellen Unterstützung durch die EBS kann dies auch als Sprungbrett für Unternehmensgründer gesehen werden.
Der Unterricht zum Thema „Innovation“ hat sich bei der EBS den Anforderungen großer Konzerne ebenfalls angepasst. Mit dem klassischen Frontalunterricht komme man nicht mehr weit, so Prof. Gleich. Gefragt sei ein stark fallbasierter Unterricht, gemischt mit E-Learning-Einheiten und virtuelle Klassenräume mit Präsenzseminaren. Dazu wünscht er sich aber auch eine größere anwendungsorientierte Studienbereitschaft. Im Idealfall müssten hier Bildungs- und Wirtschaftsministerien mit kreativen Ideen lenkend eingreifen, „denn wenn wir langfristig zu wenig Ingenieure ausbilden, wird es für unseren Standort sehr, sehr schwierig“, so Gleich.
Hier sehen Sie das Interview in voller Länge.
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