Abend – Joseph Freiherr von Eichendorff (Poetic Music / Song / Gedicht)
Автор: Phantasie-Garten
Загружено: 2025-11-02
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Wenn die letzten Sonnenstrahlen die Welt mit rosigem Licht umhüllen und das Herz zwischen Schmerz und Frieden schwankt, beginnt die Stunde der Poesie.
Eichendorffs „Abend“ führt uns durch innere Stürme, hinab in die Tiefen der Seele – und schließlich zurück ins sanfte Schweigen der Versöhnung.
Diese Vertonung verwandelt Worte in Klang – ein Lied von Sehnsucht, Aufbruch und stiller Erkenntnis.
Vielleicht entdeckst du in diesem Gedicht auch ein Stück deines eigenen Herzens wieder.
Lyrics:
Gestürzt sind die goldnen Brücken
und unten und oben so still!
Es will mir nichts mehr glücken,
ich weiß nicht mehr, was ich will.
Von üppigen, blühenden Schmerzen
rauscht eine Wildnis im Grund,
da spielt wie in wahnsinnigen Schmerzen
das Herz an dem schwindligen Schlund.
Die Felsen möchte ich packen
vor Zorn und Wehe und Lust,
und unter den brechenden Zacken
begraben die wilde Brust.
Da kommt der Frühling gegangen,
wie ein Spielmann aus alter Zeit,
und singt von uraltem Verlangen
so treu durch die Einsamkeit.
Und über mir Lerchenlieder
und unter mir Blumen bunt,
so werf ich im Grase mich nieder
und weine aus Herzensgrund.
Da fühl ich ein tiefes Entzücken,
nun weiß ich wohl, was ich will;
es bauen sich andere Brücken,
das Herz wird auf einmal still.
Der Abend streut rosige Flocken,
verhüllet die Erde nun ganz,
und durch des Schlummernden Locken
ziehn Sterne den heiligen Kranz.
Text: Joseph Freiherr von Eichendorff
Musik: Suno AI
Nutzungsrecht Musik (kommerziell, zeitlich unbefristet): I. Berikhan
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