Das Sud-Ouest „Weinduell“ 1. Teil – 196. Folge Wein am Limit
Автор: Wein am Limit - Hendrik Thoma
Загружено: 2014-09-22
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Liebe WALinauten,
Die Weinregion Südwestfrankreich besteht aus 60.000 Hektar Weinbergen, 17 Einzelregionen und verfügt über 100 Rebsorten (davon viele autochone). Sie erstreckt sich von den Füßen der Pyrenäen, bis an die Ausläufer des „Massif Central“ und wiederum bis an die Atlantikküste. In erster Linie ist das Klima atlantisch geprägt, in einigen Teilen ist aber auch ein spürbarer mediterraner Einfluss zu fühlen.
Das macht den „Südwesten“ zu einer der vielfältigsten Regionen des Landes. Lange Zeit war es abgeschnitten durch hohe Transportkosten und Zölle des Hafens von Bordeaux. Die Bordelaiser hatten ein ureigenes Interesse erst ihre eigenen Weine zu vermarkten und machten es den Anrainern dementsprechend schwer. Viele Weine aus Cahors, Bergarac, oder dem Madiran, wurden deswegen als Blendingpartner genommen um die (damals) farbschwachen Bordeaux aufzupimpen. Doch vor einigen Jahrzehnten haben sich die Weinregionen freigeschwommen und pflegen ihr eigenständiges Profil mit großem Stolz.
So zum Beispiel Cahors, benannt nach der gleichnamigen Stadt an der Lot, die berühmt für ihren tiefdunklen Wein den Vin Noir ist. Im Sommer wird es sehr heiß und das Klima ist stark kontinental geprägt. Die Böden am Fluss sind kieselig und in den höheren Hängen sowie auf dem Plateau, sehr kalkhaltig. Trotz der spürbaren Kraft, können Cahors Weine sehr frisch und mineralisch schmecken. Der Grund dafür sind die Böden.
Auf den terrassenartig angelegten Weingärten wachsen die Rebsorten Malbec, Tannat und Merlot. Dabei muß von der ersteren Rebsorte mindestens 70% enthalten sein, um sich die AOP Cahors zu verdienen. Seit neuestem gibt es einige reinsortige Malbec, die sehr finessenreich und elegant schmecken. Ein großartige Entwicklung, denn lange Zeit war Cahors als raubeiniger Rotwein verschrien, der extrem lange reifen musste um überhaupt getrunken werden zu können. Es gibt eine Menge Beispiele dafür, dass das nicht der Fall sein muss. Die Winzer pflegen heute einen anspruchsvollen und zugänglicheren Stil, ohne dabei an Tiefe verloren zu haben. Ohne Frage: Cahors Weine sind charmanter geworden und Grundlage des 1. Teils der Sud-Suest „Weinchallenge“.
Angetreten sind zwei Teams um die drei Prüfungen zu bestehen. Das eine Team besteht aus Weinblogger, Journalist und Südwestfrankreichexperte Axel Biesler und Charlotte Merkel aus der Pfalz.
Mein kleines Team wurde vom Restaurantfachmann Mirek Stellmacher vom Ristorante Tropeano di Vino aus Hannover verstärkt. Seine Videobewerbung war eindeutig die beste.
Im Restaurant „Côte Sud“ von David Blanco mussten wir zu einem von uns ausgesuchten Cahors ein Gericht ausdenken und für 8 Personen anrichten. Dabei hatten wir eine Zeitvorgabe von 90 Minuten. Das Fazit: Am Ende schmeckt der dunkle Cahors zu einem kraftvollen Essen immer noch am besten.
Mehr Spaß im Glas,
Hendrik
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