Plenum Basilika Abtei St. Mauritius Niederaltaich
Автор: Marienglocke
Загружено: 2012-09-17
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Das Ortsbild von Niederalteich wird von den beiden mächtigen Türmen und dem Langhaus der Basilika beherrscht. Hier haben Mönche von der Bodenseeinsel Reichenau 731 bzw. 741 eine klösterliche Siedlung errichtet. Das Benediktinerkloster St. Mauritius Niederaltaich (in Zusammenhang mit dem Kloster schreibt man "altAich") leistete fruchtbare Rodungsarbeit im Bayer- und Böhmerwald, war kultureller Mittelpunkt der bayerischen Ostmark und bis zur Klosteraufhebung im Jahre 1803 eine der reichsten Abteien in Altbayern.
Unter Abt Joscio Hamberger (1700/39) gelang der Umbau der gotischen Hallenkirche in einen lichtfrohen Barockraum. Der Innenraum ist vollkommen barockisiert und erinnert nicht mehr an die ursprüngliche gotische Hallenkirche. Neun Joche leiten zum Hochaltar. Den Stuck schufen Johann Baptist d'Aglio und Sebastian d'Aglio unter Mitwirkung von Franz Josef Holzinger. Den ausgedehnten Freskenzyklus malte Wolfgang Andreas Heindl 1719 bis 1732. Der Hochaltar wurde bereits 1703 von Jakob Schöpf geschaffen. Er steht zwischen Chor und Langhaus. Das Altarblatt von Franz Josef Geiger aus dem Jahr 1675 zeigt die Marter des hl. Mauritius. Besonders ist die Gestaltung der im Donauraum einzigartigen Sakristei mit Schränken in edlen Formen und vornehmem, vergoldetem Schnitzwerk.
Niederaltaich ist aus der ökumenischen Zielsetzung des Klosters ein Kloster mit zwei kirchlichen Traditionen („Riten"). Ein Teil der Mönche betet und lebt nach dem römischen, ein Teil nach dem byzantinischen Ritus. Durch Papst Pius XI. wurde den Benediktinern 1924 die Aufgabe gestellt, Theologie und Frömmigkeit des christlichen Ostens im Abendland bekannt zu machen. Die „Göttliche Liturgie" (Eucharistie) und das Stundengebet werden von den Mönchen in deutscher Sprache gefeiert. Dazu wurden die liturgischen Texte aus dem Kirchenslawischen bzw. dem Griechischen übersetzt. 1986 wurde für die Feier des byzantinischen Ritus im Trakt der ehemaligen Klosterbrauerei eine Kirche und eine Kapelle eingerichtet, die beide dem heiligen Bischof Nikolaus von Myra geweiht sind. Der Altarraum ist vom Kirchenschiff jeweils durch einen Ikonostase getrennt. Auch die weitere Ausgestaltung der Kirche und der Kapelle mit Ikonen erinnert an die Kirchen Russlands und Griechenlands.
In den beiden 72 Meter hohen Türmen hängt folgendes Geläute:
Glocke I (St. Mauritius, as°) Perner 2003 - Nordturm
Glocke II (St. Michael, c') Grassmayr 1938 - Südturm
Glocke III (St. Antonius, es') Sammassa 1814 - Südturm
Glocke IV (St. Maria, f') Perner 1961 - Südturm
Glocke V (St. Bruder Konrad, as') Hamm 1931 - Südturm
Aufnahme: Zusammenläuten vor dem Hochamt zur Kirchweihe der Basilika am 2.09.2012.
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