Kritik der Soziologie - mit Egbert - 99 ZU EINS - Ep. 460
Автор: 99 ZU EINS
Загружено: 2025-01-14
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Soziologen erforschen alles, was andere untersuchen, noch einmal soziologisch. Politik, Religion, Literatur, Familie und Krieg entschlüsseln sie als im Grunde immer wieder dasselbe: „Formen von Vergesellschaftung". Dabei finden Soziologen nicht interessant, um was es in den verschiedenen Fällen von Gesellschaft geht, sondern immer, dass da ein überindividueller Zusammenhang von Individuen (solange er besteht) offenbar funktioniert. Und alles, was Soziologen in dieser Gesellschaft an Institutionen, Handlungsweisen und Sitten zum Thema machen, deuten sie nach ihrem Schema als entweder funktionalen Beitrag zur Systemstabilität oder als ihre Gefährdung.
Was verkehrt ist an scheinbar unwidersprechlichen Aussagen wie, alles sei „gesellschaftlich vermittelt", „der Mensch ist Produkt der Gesellschaft", diese umgekehrt wieder „Produkt der Menschen" und ihrer Interaktionen – darum geht es in dieser Folge mit Egbert.
Wer die Zitate von Egbert mitverfolgen oder haben möchte, der findet sie zum Download unter folgendem Link:
https://my.hidrive.com/lnk/WY591KFBC
Inhalte / Kapitel
00:01:15 Vorstellung + drei Vorbemerkungen
Teil 1: Die Begründung der Soziologie
00:10:05 Was ist der Gegenstand der Soziologie?
00:19:50 Die Abstraktion: „alles ist Wechselwirkung zwischen Menschen“
00:28:23 Der Wille zu einer neuen, soziologischen Betrachtungsweise
00:32:02 Erstes Fazit: Die „Soziologische Phantasie“
Teil 2: Die erste inhaltliche Auskunft der Soziologie
00:37:15 Die Entdeckung eines Paradoxons: „Menschen machen Gesellschaft“
und „Gesellschaft strukturiert Menschen“
00:42:59 Soziologen thematisieren dies als „soziale Tatsache“ –
00:56:20 Die Leistung soziologischer Aufklärung: Auflösung des Gegensatzes von Individuum und Gesellschaft, Selbst- und Fremdbestimmung, in die „soziale Natur“ des Menschen
01:03:56 „Das Umfeld prägt den Menschen“ – ist das auch ein falscher Determinismus?
01:06:10 Wie steht es mir den einzelnen soziologischen Strömungen?
01:07:30 Der gemeinsame Fehler am Beispiel der kritischen Soziologie (Marcuse) illustriert
01:12:20 Soziologie als erster Zugang zur kritischen Betrachtung der Welt?
Teil 3: Von den Entdeckungen des „soziologischen Blicks“ auf das „Funktionieren“ von Gesellschaft
1:16:23 Wie denkt der Soziologe das weiter? – Am Beispiel Systemtheorie
01:20:15 „System“: eine logische Kategorie als Erfolgs-Modell von Gesellschaft
01:27:40 Der „gesellschaftlichen Zweck, sich als Zusammenhang zu erhalten“
01:31:00 Der Fortgang der Wissenschaft: Soziologie denkt an ihrer falschen Abstraktion weiter
01:37:33 Fazit: Die falschen Gedanken der Soziologie verdanken sich einer affirmativen Grundhaltung
01:38:35 „Funktion“: Die Bestimmung der Teile = nützliche Funktion für das Ganze
Der Fehler: Die Identifikation der Sache mit ihrem Nutzen ist ein affirmativer Gedanke und ein antikritischer Standpunkt!
01:48:00 Parteilicher Standpunkt: Soziologen geht es um den Zusammenhalt der Gesellschaft
Teil 4: Der Ertrag des soziologischen Denkens
01:53:50 Die Idee der Nützlichkeit und Notwendigkeit von Gesellschaft und die parteiliche Sorge um ihr Funktionieren
01:56:30 Die empirische Sozialforschung – Empirie aus der Perspektive eines soziologischen Vorurteils
02:07:55 Die Frankfurter „Kritische Theorie“
02:17:30 Die Daseinsberechtigung der Soziologie – Aufklärung über die Nützlichkeit der gesellschaftlichen Einrichtungen und Suche nach Dysfunktionalitäten
02:21:05 Was macht die Plausibilität dieses Denkens aus?
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