Welche Bedeutung hat das Fernsehen für den Fall der Mauer?, Komplette Reportage
Автор: DEWW
Загружено: 2023-06-18
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Die Reportage befasst sich mit der Rolle des Fernsehens für den Fall der Mauer vor und im Jahr 1989. Sie untersucht die Medienlandschaft der DDR und das damit verbundene Fernsehverhalten der DDR-Bürger. Sie erklärt warum das Fernsehen der DDR nicht glaubwürdig war und welche Konsequenzen das für die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramm der Bundesrepublik Deutschland hatte. Sie gibt Einblicke in die Zusammenarbeit bzw. den Informationsfluss zwischen westlichen Journalisten und der DDR-Opposition. Warum führt der Weg einer guten Story in der DDR über die Opposition und was erhofft sie sich davon. Den Politikern scheint die Relevanz des Fernsehens bewusst zu sein. Sie vereinbaren bereits im Jahr 1975 in der Schlussakte von Helsinki, dass störungsfrei aus und in die Staaten des Ostblocks gesendet werden kann. Der Journalist interessiert sich für Veränderungen. Das ist für eine Meldung relevant. 1989 ist das Jahr der Veränderungen. Ungarn kündigt den Abbau der Grenzanlagen an und die DDR-Bürger folgen dem Aufruf zu Tausenden. Das Fernsehen macht es einer großen Öffentlichkeit in der DDR bekannt. Die daraus resultierende Fluchtbewegung und Botschaftsbesetzung sind die Vorraussetzungen für die Montagsdemonstrationen in Leipzig. Auch sie erlangen durch das Fernsehen gezielt eine große Öffentlichkeit und mobilisieren damit bis zu 300000 Menschen für eine Demonstration. Durch eine neue Reisegesetzverordnung soll die Situation beruhigt werden. Durch ein Missverständnis wird die neue Verordnung zu früh live im DDR-Fernsehen bekannt gegeben. Darauf hin stürmen Ost- und Westberliner zur Grenzübergängen und bringen die Mauer zum Fallen.
Die Interviewgäste sind:
• Hans-Jürgen Börner (* 16. August 1945 in Göttingen) ist ein deutscher Redakteur, Moderator und Journalist. Von 1981 bis 1989 war er Korrespondent der ARD in der DDR. Den Rausschmiss aus der DDR drohte man ihm mehrfach an.
• Klaus Bresser (* 22. Juli 1936 in Berlin) ist ein deutscher Journalist und war ab dem 01. April 1988 bis 31. März 2000 Chefradakteur des ZDF.
• Prof Dr. Gerd Dietrich (* 1945 in Rudolstadt) ist ein deutscher Historiker und Hochschullehrer im Ruhestand an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Hauptwerk ist die im Ruhestand verfasste dreibändige „Kulturgeschichte der DDR“.
• Hans-Dietrich Genscher (* 21. März 1927 in Reideburg; † 31. März 2016 in Pech, Gemeinde Wachtberg) war ein deutscher Politiker (FDP). Von 1974 bis 1992 war er – mit einer Unterbrechung von etwa zweieinhalb Wochen – Bundesminister des Auswärtigen sowie Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland: von 1974 bis 1982 unter der Kanzlerschaft von Helmut Schmidt (SPD) und nach dem Regierungswechsel von 1982 bis 1992 unter der Kanzlerschaft Helmut Kohls (CDU).
• Hans Gissler, Bürger der DDR, wohnhaft in Berlin, ehem. Mitarbeiter des VEB deutsche Schallplatte
• Familie Krell, Bürger der DDR, flüchteten beim Paneuropäischen Picknick im Jahre 1989 in die BRD
• Thomas Krüger (* 20. Juni 1959 in Buttstädt) ist ein deutscher Politiker (SPD) und früherer Bürgerrechtler in der DDR.
• Hans Modrow (* 27. Januar 1928 in Jasenitz, Kreis Randow, Provinz Pommern; † 10. Februar 2023 in Berlin) war ein deutscher Politiker. Er war Erster Sekretär der Bezirksleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands im Bezirk Dresden.
• Familie Olscha, Bürger der DDR, er kehrt im Zuge eines Besuchs in der BRD nicht in die DDR zurück und verhalf später seiner Frau und den Kindern zur Flucht über die grüne Grenze zwischen Ungarn und Österreich im Jahre 1989
• Manfred Pohl, Bürger der DDR, wohnhaft in Berlin, war als Journalist für das DDR-Fernsehen tätig. Er war von 1990-1991 Chefredakteur der „Aktuelle Kamera“.
• Steffen Reiche (* 27. Juni 1960 in Potsdam (DDR)) ist ein evangelischer Geistlicher und war ein deutscher Politiker (SPD).
• Hans Reichel, Bürger der DDR, flüchtet über die Prager Botschaft im Jahr 1989 in die BRD
• Siegbert Schäfke (* 21. Februar 1959 in Eberswalde) ist ein deutscher Bürgerrechtler und Journalist. Bekannt wurde er dadurch, dass er während der Friedlichen Revolution von der Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig heimlich Filmaufnahmen machte, die er den Medien im Westen zuspielte.
• Klaus Schroeder (* 16. Oktober 1949 in Lübeck-Travemünde) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Zeithistoriker.
• Uwe Schwabe (* 4. Mai 1962 in Leipzig) ist ein deutscher Bürgerrechtler der Friedlichen Revolution 1989.
• Prof. Dr Rüdiger Steinmetz (* 1952) ist ein deutscher Medienwissenschaftler, Publizist und Professor.
• Prof. Dr. Dieter Stolte (* 18. September 1934 in Köln) ist ein deutscher Journalist und Intendant des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Von 1982 bis 2002 war er Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF).
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