12.04.2020 "Rolling Stones auf dem Friedhof" - Impuls zum Ostersonntag (Pfr. Rouven Genz)
Автор: Evangelische Kirchengemeinde Sülzbach
Загружено: 2020-04-11
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Guten Morgen hier vom Grantschener Friedhof! Ich platze gleich mit einer Frage heraus: Glaubst Du, dass Jesus auferstanden ist von den Toten? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
Die Frage klingt hier auf dem Friedhof etwas anders als in der Badewanne oder am Frühstückstisch mit Osterei. Hier auf dem Friedhof, da sieht doch nichts nach Ostern aus. Oder? So ist es halt. Jeder muss einmal sterben. Am Ende wartet eben das Grab. Der Vorhang fällt. Der Stein wird davor gerollt. Das war’s dann. Oder?
Paulus ist da anderer Meinung. Er sagt: „Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.“ (1Kor 15,19) Paulus ist knallhart: Christsein macht nur Sinn, wenn Jesus tatsächlich auferstanden ist. An dieser Auferstehung hängt alles. Es hängt alles daran, dass wir uns das nicht nur einbilden, sondern dass da wirklich etwas passiert ist. Deshalb möchte ich mit Dir noch einmal ganz frisch hinhören auf die Beschreibung des Ostermorgens und sehen, was da dran ist.
In Mk 16,1-8 lesen wir: Als der Sabbat vorbei war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus, und Salome duftende Öle. Sie wollten die Totensalbung vornehmen. 2 Ganz früh am ersten Wochentag kamen sie zum Grab. Die Sonne ging gerade auf. 3 Unterwegs fragten sie sich: »Wer kann uns den Stein vom Grabeingang wegrollen?« 4 Doch als sie zum Grab aufblickten, sahen sie, dass der große, schwere Stein schon weggerollt war. 5 Sie gingen in die Grabkammer hinein. Dort sahen sie einen jungen Mann auf der rechten Seite sitzen, der ein weißes Gewand trug. Die Frauen erschraken sehr. 6 Aber er sagte zu ihnen: »Ihr braucht nicht zu erschrecken. Ihr sucht Jesus aus Nazaret, der gekreuzigt worden ist. Gott hat ihn vom Tod auferweckt, er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo sie ihn hingelegt hatten. 7 Macht euch auf! Sagt es seinen Jüngern und besonders Petrus: Jesus geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.« 8 Da flohen die Frauen aus dem Grab und liefen davon. Sie zitterten vor Angst und sagten niemandem etwas, so sehr fürchteten sie sich.
Viele sagen: „Das ist mir zu abgespaced, das widerspricht aller Erfahrung. Wir feiern Beerdigungen, nicht Auferstehungen. Haben die sich das nicht bloß eingebildet? Ich kann mir das nicht vorstellen!“
Aber jetzt ist die Frage, ob es mehr gibt als das, was Du bisher erfahren hast.
Wer von vornherein sagt „Ostern ist nicht möglich“, der wäre engstirnig. Es gibt doch Dinge, die unser Weltbild völlig auf den Kopf stellen können. Nur ein Beispiel: Galileo Galilei. Sein sogenanntes heliozentrisches Weltmodell erklärt, dass die Planeten um die Sonne kreisen und die Sonne Mittelpunkt des Systems ist. Zuvor ging man davon aus, dass die Erde das zentrale Element im Weltraum ist. Sei Motto lautete: „Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.“ Also: Sei neugierig. Könnten Gottes Möglichkeiten nicht größer sein als unsere? Könnte er nicht tatsächlich überraschend eingreifen in diese Welt?
Folgende Gründe sprechen dafür, dass der Bericht wahr ist und keine Erfindung:
1. Hier werden Frauen als erste Zeugen vorgestellt. Die galten damals als Zeugen nichts. Hätte man sich das ausgedacht, hätte man Männer gewählt.
2. Die Frauen konnten zuerst nicht begreifen, was passiert sein soll. Der Stein ist weg, das Grab ist leer und sie hören die Botschaft von der Auferstehung Jesu mit den Worten „Fürchtet euch nicht, seht, macht euch auf und sagt es weiter“. Aber wie reagieren sie? Sie fliehen, laufen davon, zittern vor Angst, fürchten sich – und sagen zunächst niemandem etwas davon. Das ist mir sehr sympathisch, wo es uns vermutlich ähnlich geht und wir das nicht so mir nichts, dir nichts glauben können. Später heißt es, dass auch die Jünger allen, die Jesus wieder lebend gesehen haben, zunächst nicht glauben. Hätte man sich das ausgedacht, gäbe es doch eher ein großes Hallo! „Endlich, ich hab’s ja gleich gesagt“ oder ähnlich. Man würde doch die wichtigsten ersten Christen nicht als Ungläubige darstellen, oder?
3. Aus dem Haufen verängstigter Jünger, die Jesus bei der Kreuzigung im Stich gelassen haben, werden Leute, die ihr Leben für diese Nachricht von Jesu Auferstehung einsetzen und dafür sogar den eigenen Tod in Kauf nehmen. Es muss etwas passiert sein.
4. Den Berichten zufolge hat sich Jesus als Auferstandener unterschiedlichen Menschen zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten gezeigt. Die Annahme einer Halluzination fällt also flach.
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der vollständige Text ist unter folgendem Link auf unserer Homepage abrufbar:
https://www.gemeinde.suelzbach.elk-wu...
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