Autofriedhof oder Kneipe 🚗🚙🛻
Автор: LPC Urbex
Загружено: 2021-12-30
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Der einst renommierte Gasthof an der B6 gehört jetzt einem Privatmann aus Berlin. Welche Pläne er hat, weiß in der Gemeinde niemand.
Der „Sächsische Reiter“ ist am Amtsgericht Bautzen für knapp 20000Euro zwangsversteigert worden. Das seit Jahren leerstehende Gasthaus an der früheren böhmisch-sächsischen Grenze gehört jetzt einer Privatperson aus Berlin. Das bestätigte der stellvertretende Direktor des Amtsgerichts Bautzen, Michael Duda. Ein Sachverständiger hatte den Verkehrswert der Immobilie mit 3001 Euro angegeben. Dabei entfielen 3000 Euro auf das rund 11500 Quadratmeter große Grundstück, während das Gebäude mit einem symbolischen Euro zu Buche stand.
Welche Pläne der neue Eigentümer mit der denkmalgeschützten Immobilie verfolgt, weiß man in Demitz-Thumitz nicht. „Ich hoffe nur, dass es kein Schandfleck bleibt“, sagt Bürgermeister Horst Wittholz (parteilos) knapp und spricht damit wohl vor allem den Wölkauer Anliegern aus dem Herzen. Bisher gebe es keinen Kontakt zwischen der Gemeindeverwaltung und dem neuen Eigentümer.
Haus kann gerettet werden
Auch im Bauordnungsamt Bautzen liegen keine aktuellen Informationen oder Anfragen vor. „Wir haben 1997 mal eine Baugenehmigung erteilt, die ist inzwischen erloschen“, sagt Klaus Wenzel vom Landratsamt Bautzen. Das Gebäude lasse sich erhalten, der lange Leerstand wirke sich gar nicht so schädlich auf die Bausubstanz aus wie befürchtet. Mit Sicherheit reichten ein paar Tausender nicht aus, um das Objekt zu sanieren und zu modernisieren, stellt Klaus Wenzel fest. Ausschlaggebend sei, welche Pläne der Eigentümer verfolgt. Immerhin liege es im Innenbereich der Gemeinde. „Eine Disko könnte an dieser Stelle sicher nicht entstehen, aber eine Gaststätte, Pension oder ähnliches schon.“ Das Grundstück sei ausreichend groß, um Stellplätze für Fahrzeuge zu schaffen.
Bis zur Zwangsversteigerung hatte der Wölkauer Gasthof einem Brüderpaar aus Bayern gehört. Im Grundbuch war eine Belastung von rund 300000Euro eingetragen, sie ist aber mit dem Eigentümerwechsel aus dem Grundbuch getilgt worden. Die Brüder waren unter anderem in der Versicherungs- und Baubranche tätig gewesen, auf das Objekt aufmerksam gemacht worden und hatten es in der zweiten Hälfte der 1990-er Jahre von einer Erbengemeinschaft erworben. Doch der Plan, den Gasthof zu sanieren und zu verpachten oder vielleicht auch irgendwann selbst zu betreiben, sei fehlgeschlagen und habe ihnen viel Ärger eingebracht, sagte einer der Geschäftsleute später gegenüber der Bischofswerdaer Zeitung.
Während dieser Zeit waren im Gasthof Fenster, Heizung und Elektrik erneuert worden; doch Rechnungen wurden nicht bezahlt und die Heizung wieder ausgebaut. Vor drei, vier Jahren pachteten drei Personen aus Augsburg den Gasthof. Sie planten vage, einen Biergarten, Imbiss, Getränkehandel oder eine Pension betreiben zu wollen. Dazu kam es allerdings nicht. Das Trio verschwand bei Nacht und Nebel, nur ein Haufen Müll blieb zurück. Das Gröbste ließ schließlich die Gemeinde beseitigen.
Der „Sächsischer Reiter“ war 1748 erstmals in einem Dokument erwähnt worden. Es war über Jahrhunderte eine wichtige Ausspanne und Raststätte für Reisende.
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