Die lustigen Dorfschmiede | Julius Fučík (1872-1916) | Arrangement: Siegfried Rundel
Автор: Musikverlag RUNDEL
Загружено: 2024-07-18
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Liest man diesen Titel, vermutet man hier eher ein beliebtes Charakterstück, als einen Marsch. Aber man kann sich täuschen, denn der Marsch „Die lustigen Dorfschmiede“ von Julius Fučík gehört zu den heute noch bekanntesten Märschen dieses Komponisten. In den 1930er Jahren erschien ein Artikel in einem steirischen Lokalblatt, in dem Christine Fučík von einem gemeinsamen Urlaub mit ihrem Mann in Gleisdorf berichtete. Anlässlich eines Spazierganges sei man an einer Schmiede vorbeigekommen. Der Rhythmus mit dem die beiden Schmiede den Amboss bearbeiteten, hätte Fučík dann zu diesem Stück inspiriert. Da jedoch der Marsch 1908 erschien und Christine und Julius sich erst seit 1907 kannten und ihre Bekanntschaft gerade zu Beginn sich nicht reibungslos gestaltete, müssen an dieser Schilderung Zweifel aufkommen, obgleich sie den einzigen Hinweis zur Entstehung der „Lustigen Schmiede“ darstellt.
JULIUS FUCIK Edition op. 218
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Julius Fučík, der weltberühmte Marschkomponist, wurde 1872 in Prag geboren. Er war ein echter böhmischer Musikant mit der ganzen Vielseitigkeit dieses Musikertyps. In seiner Geburtsstadt besuchte er das Konservatorium und studierte dort Violine und Fagott. 1891 nahm er zudem Kompositionsunterricht bei Antonín Dvořák. Als aktiver Musiker war Fučík jahrelang Fagottist in verschiedenen Sinfonie- und Theaterorchestern. Wie es im alten Österreich der Brauch war, hatte sich ein Musiker auch in einer Militärkapelle zu bewähren. Fučík ging zuerst zum niederösterreichischen Infanterie Regiment (IR) 84, bei dem er in Krems unter Josef Franz Wagner (Komponist „Unter dem Doppeladler“), dann in Wien unter dem ebenfalls berühmten Karl Komzák spielte. Viele Jahre aber war Julius Fučík selber Militärkapellmeister, am längsten beim IR 86, zu dem er 1897 noch bis nach Sarajevo reisen musste; 1900 wurde der Standort nach Budapest verlegt. Für Fučík waren diese Jahre auch kompositorisch sehr ergiebig, einer seiner berühmtesten Märsche „Einzug der Gladiatoren“, entstand in dieser Zeit. Von 1910 bis 1913 war er Kapellmeister beim IR 92 in Theresienstadt (seiner böhmischen Heimat) bis er nach Berlin zog, heiratete, dort ein Orchester und einen Musikverlag (den „Tempo-Verlag“) gründete. Allerdings verstarb er schon drei Jahre später im Alter von nur 44 Jahren.
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